Infos für Autofahrer

Ab 2020: Kfz-Versicherung steigt bei manchen Autos bis zu 30 Prozent

Symbolbild für Kfz-Versicherung mit einem Autoschlüssel, Taschenrechner und Bargeld.
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Autofahrer müssen im nächsten Jahr mit Änderungen bei der Kfz-Versicherung rechnen.

Neue Typklassen bei Autos sorgen für Änderungen bei 
den Kfz-Versicherungen. Einige Autobesitzer müssen sogar mit einer Erhöhung von 30 Prozent rechnen.

Die vom Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) erstellte neue Typklassen-Einstufung für 2022 lässt im besten Fall die Autoversicherung* um 30 Prozent günstiger werden, im ungünstigsten Falle wird sie um bis zu 30 Prozent teurer. Das ist das Ergebnis einer Modellrechnung des Vergleichsportals Verivox für einen Alleinfahrer mit Schadenfreiheitsklasse 5 und einer jährlichen Fahrleistung von 15.000 Kilometern.

So sparen Besitzer eines Suzuki Jimny im nächsten Jahr bei der Vollkako-Versicherung rund 153 Euro. Ihre Versicherung wird um 30 Prozent günstiger, da der kleine Offroader in der Vollkasko gleich um 6 Typklassen heruntergestuft wurde. Um 24 Prozent günstiger wird die Haftplicht-Einstufung eines VW Sharan. Hier können Besitzer rund 103 Euro im Jahr sparen.

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Kfz-Versicherung: Bei diesen Autos wird sie teurer

Rund 80 Euro mehr für die Haftplicht-Versicherung müssen Opel-Corsa-Eigentümer (F, 1.2) für 2022 einplanen. Der Kleinwagen wurde um 4 Typklassen hochgestuft und wird um 29 Prozent teurer. Auch für den Mitsubishi Outlander 2.4 AWD Hybrid werden höhere Versicherungsbeiträge fällig. Das SUV wurde in allen Versicherungsarten hochgestuft – in der Haftpflicht um eine, in der Teilkasko um drei und in der Vollkasko um zwei Typklassen. Die Prämie für die Vollkasko steigt um 25 Prozent; in der Modellrechnung belaufen sich die Mehrkosten auf 262 Euro. (Elfriede Munsch/SP-X) *tz.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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