Auftakt zum 35. Haldern Pop

Jake Bugg sorgt in der Kirche für einen starken Auftakt

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Jake Bugg in der St. Georg-Kirche. Im zu Füßen lauschen andächtig seine Fans.

Haldern - Starker Auftakt am Donnerstag bei der 35. Auflage des Haldern Pop Festivals. So zeigten in der St. Georg-Kirche die irische Sängerin Lisa Hannigan und Jake Bugg ergreifende Auftritte.

Das Haldern Pop ist immer noch: Vorfreude auf einen bestimmten Künstler oder einen besonderen Moment. Es ist ein Ort, an dem sich mittlerweile genre- und auch generationsübergreifend Musiker und aufgeschlossene Liebhaber sowohl schmeichelnder als auch verschrobener Klänge treffen.

Diese seit Jahren durchgängige Erfahrung macht das kleine Independent-Festival so bereichernd und spannend. Und es steht dafür, dass die Musiker ihre Leidenschaft ausleben und mit ihrem aufmerksamen Publikum teilen.

So auch beim 24-jährigen Jake Bugg. Der entschied sich am Donnerstag für einen Auftritt in der St. Georg-Kirche in der Dorfmitte – er ist aus seiner Heimat größere Konzertorte wie etwa das Glastonbury Festival, Reading Festival oder die altehrwürdige Royal Albert Hall gewohnt. Als 17-Jähriger ging der Stern des Singer/Songwriters aus dem englischen Nottingham auf und alle seine bisherigen vier Alben waren in den britischen Top Ten. 

Haldern Pop-Festival 2018

Nun steht der junge Musiker, der von Produzenten-Guru Rick Rubin unter die Fittiche genommen wurde, und dessen Stimme an Buddy Holly und Bob Dylan erinnert und dessen kraftvoller Britpop an die Beatles oder Oasis erinnert und immer wieder mit Country-Elementen spielt, alleine mit seiner Gitarre vor dem lila beleuchteten Kirchenschiff und stellt sein Werk ("Lightning Bolt") akustisch vor - und die Fans lauschen andächtig.

Zuvor überzeugte schon die Irin Lisa Hannigan, die vom Orchesterensembe stargaze unterstützt wurde und ihre engelhafte und klaren Stimme Stimme durch den Chor, Geigen, Flöten und Klarinetten noch mehr Breite entwickelte. Ihre Danksagungen ans Publikum hauchte sie schüchtern ins Mikofon, so dass dies kaum zu vernehmen waren.

Auf der Hauptbühne ging es stürmisch am Abend weiter. Die Orkanböen sorgten für reichlich Abkühlung, aber auch der englische Sänger Fink erzeugte mit seinem breit-angelegten Gitarrenrock für Gänsehaut-Momente. Arien auf dem Akkordeon verbreitete in der Nacht der Schweizer Mario Batkovic mit seiner unglaublichen Fingerfertigkeit auf seinem Instrument. Haldern bietet eben besonderen Momente - und das noch ein ganzes Wochenende lang. 

Nachzuhören und nachzusehen auf:  

https://www1.wdr.de/fernsehen/rockpalast/haldern-pop-achtzehn-medien-100.html

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