57 Veranstaltungen

"Digitale Woche" startet Montag: Risiken und Herausforderungen werden diskutiert - viele Mitmachangebote

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Mehrere Hundert Besucher nahmen 2019 an der ersten Digitalen Woche teil.

Hamm – Zum zweiten Mal findet ab Montag in Hamm eine Themenwoche zur Digitalisierung statt. In 57 Veranstaltungen – alle für die Besucher kostenfrei – werden Chancen und Risiken der Digitalisierung diskutiert und vorgestellt, was in Hamm bislang alles digital passiert ist und bald passieren wird. Dabei soll es vor allem um konkrete Nutzwerte gehen, die das tägliche Leben dank moderner Technik vereinfachen.

Bei der Zusammenstellung des Programms sei darauf geachtet worden, dass für jede Zielgruppe etwas dabei ist, erklärt Jens Krause, der im OB-Büro die Stabstelle Digitalisierung besetzt. So seien Veranstaltungen für digitale Neulinge, Senioren, Schüler und Studenten, Unternehmer und Fachleute dabei. 120 Stunden dauert das offizielle Programm, dazu kommen viele offene Angebote. Im Vergleich zu 2019 machen mehr Hammer Unternehmen mit. 55 Partner sind beteiligt (2019: 32). „Nicht alles, was die Digitalisierung bringt, ist rosarot. Das zu sagen, wäre vermessen. Trotzdem gibt es viele Chancen, die wir abbilden wollen“, sagt Krause. Die Schwerpunkte der Digitalen Woche:

KI und Hamm-App

Zum Start spricht der gebürtige Hammer Thorsten Schröer vom IT-Riesen IBM am Montag darüber, ob Künstliche Intelligenz mehr Nutzen oder Teufelswerk ist (18.30 Uhr/Gustav-Lübcke-Museum). Bereits eine Stunde zuvor können die Gäste die Ausstellung „Eiszeit-Safari“ erkunden. An dem Abend wird auch die neue Hamm-App freigeschaltet.

Sicherheit im Blick

Gleich bei mehrere Veranstaltungen wird das Thema Sicherheit im Netz thematisiert. „Die Risiken und Herausforderungen haben wir diesmal mehr auf dem Schirm“, betont Krause. Unter anderem klärt die Polizei Eltern gleich zweimal am Dienstag darüber auf, wie sie Kinder schützen können (10 und 19 Uhr, Polizeipräsidium, Grünstraße). In der VHS lernen Teilnehmer am Mittwoch (19 Uhr) bei „Fakt oder Fake?“ wie sie seriöse und unseriöse Quellen in (sozialen) Medien erkennen. Am Donnerstag (18.30 Uhr, Heinrich-von-Kleist-Forum) wird bei einer Live-Hacking-Show erklärt, wie man sich vor digitalen Angriffen schützen kann.

Senioren im Netz

Auch auf viele Menschen, die altersbedingt glauben, nichts mehr mit der Digitalisierung zu tun zu haben, werden im nächsten Jahrzehnt viele Veränderungen zukommen. „Wir wollen deshalb mit vielen Mitmachangeboten dafür sorgen, dass die digitale Kluft nicht größer wird“, so Krause.

Zukunftsvisionen

Am Freitagabend erklärt der Zukunftsforscher Max Thinius, wie sich die Gesellschaft seiner Meinung nach – auch durch die Digitalisierung – in den kommenden Jahrzehnten verändern wird (Maxigastro, 17.30 Uhr). Er stellt unter anderem die These auf, dass sich die Landflucht in gewissen Bevölkerungsgruppen umkehren wird. Außerdem präsentieren sich Hammer Start-ups.

Anmeldung

Weitere Infos zur Anmeldung, dem Programm und Partnern im Netz unter www.digitaleshamm.de

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