Hoffen auf bessere Verweil- und Sitzgelegenheiten

Zurück auf den Heessener Markt: Beschickern fehlt am Ausweichquartier Sachsenhalle die Laufkundschaft

Rückkehr auf den Heessener Markt gewünscht? Gabriele Beltrop-Hengst und Arnd Hilwig hörten sich am Ausweichstandort unter den Marktbeschickern um.
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Rückkehr auf den Heessener Markt gewünscht? Gabriele Beltrop-Hengst und Arnd Hilwig hörten sich am Ausweichstandort unter den Marktbeschickern um.

Seit dem 10. Juni präsentieren die Händler des Wochenmarktes ihre Waren an der Sachsenhalle, weil ihr Stammplatz der Heessener Markt, saniert wird. Bereits im vergangenen August hatte der Westfälische Anzeiger die Markthändler nach ihrer Zufriedenheit am Ausweichstandort befragt.

Heessen – Schon zu diesem Zeitpunkt wurde die fehlende Laufkundschaft mittwochs beklagt – sonst allerdings sahen die Händler das Geschehen deutlich positiver als dieser Tage. Nach mittlerweile acht Monaten scheint die Rückkehr des Wochenmarktes auf den Zentralen Platz des Bezirks der ausgesprochene Wunsch der Händler zu sein.

Das bestätigt auch das Ergebnis einer anonymen Umfrage unter den Beschickern, die die CDU-Fraktion der Bezirksvertretung an den vergangenen Markttagen durchführte. Kernfrage: Wollen die Markthändler nach den Umbauarbeiten wieder zurück zum Heessener Markt?

Beschiker möchten zurück auf den Heessener Markt

Man will, fand die Fraktionsvorsitzende Gabriele Beltrop-Hengst heraus. Das Befragungsergebnis ist dabei eindeutig: Sieben von acht Marktbeschickern, die sich an der Umfrage beteiligten, wollen „auf jeden Fall“ wieder zurück auf den Heessener Markt, wenn der nach der umfangreichen Baumaßnahme wieder fertiggestellt ist. „Das Ergebnis hat uns nicht wirklich überrascht. Auch nach unserer Auffassung gehört der Wochenmarkt auf den Marktplatz“, sagt CDU-Ratsherr Arnd Hilwig, der die Umfrage mitorganisiert hatte. Nur ein Marktbeschicker bliebe dauerhaft lieber am Ausweich-Standort an der Sachsenhalle.

Auch die Zufriedenheit der Markthändler mit Stadtverwaltung und Stadtmarketing war ein Thema. Überwiegend zufriedenstellend sei die, lautete das Resultat: Es gab ein sehr gut, zweimal gut, dreimal befriedigend und einmal mangelhaft – für einen weiteren Beschicker waren die Leistungen ungenügend. Kritik gab es vor allem an fehlender Werbung für den Wochenmarkt, da wünsche man sich mehr Unterstützung.

Und die Markthändler stört der Dreck und Müll, den sie morgens an der Sachsenhalle vorfinden (der WA berichtete mehrfach). „Vor allem stört die Markthändler an der Sachsenhalle die fehlende Laufkundschaft, insbesondere am Mittwoch“, sagt Gabriele Beltrop-Hengst. Das sei am Heessener Markt einfach besser.

Heessener Markt soll im Sommer fertig gestellt sein

„Eindeutig wurde das Wesen des Heessener Wochenmarktes als Versorgungsmarkt für frische, regionale Lebensmittel gesehen“, sagt Ratsherr Hilwig, das sei die Stärke des Wochenmarktes. Um diese Position weiter auszubauen, wäre es sinnvoll, in diesem Punkt das Warensortiment zu erweitern: „Ein Stand mit Käse-Produkten oder der Verkauf von Dekorationsartikeln oder zum Beispiel Blumen könnten das Angebot sinnvoll ergänzen.“

Einigkeit herrscht darüber, dass frühzeitig vor der Verlagerung des Marktes an den Heessener Markt mit den Markthändlern darüber das Gespräch geführt werden soll, wie sie dann auf dem Heessener Markt platziert werden. Es sei dabei im Interesse aller, wenn von der Außengastronomie aus das Marktgeschehen gut zu beobachten wäre. In der Vergangenheit schauten die Gäste des örtlichen Eis-Cafés auf die Rückseite der Marktstände. „Sehen und gesehen werden“ soll hier das Motto sein, macht Beltrop-Hengst einen konkreten Vorschlag. Zudem hoffen die Marktbeschicker auf bessere Verweil- und Sitzgelegenheiten auf dem Heessener Markt, wenn dieser im Sommer fertiggestellt sein wird.

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