70 Prozent Umsatzeinbußen

DER-Reisebüro schließt Filialen - so geht es mit der Hammer Filiale weiter

Auf die gebuchten Reisen hätte auch eine Filialschließung in Hamm keinen Einfluss, heißt es vonseiten des Konzerns.
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Auf die gebuchten Reisen hätte auch eine Filialschließung in Hamm keinen Einfluss, heißt es vonseiten des Konzerns.

Die Reisebürokette DER Reisebüro hat am Donnerstag angekündigt, 40 ihrer 500 Filialen zu schließen. Die Kette hatte große Umsatzeinbußen zu verzeichnen.

(Update 26.2.2021, 18 Uhr) Hamm - Das DER-Reisebüro im Allee Center bleibt bestehen. „Wir haben eine Zusicherung bekommen, dass unsere Filiale erhalten bleibt“, sagt Angelika Preuß, Verkaufsleiterin der Hammer Filiale. Die Kette DER Reisebüro hatte am Donnerstag angekündigt, 40 ihrer 500 Filialen zu schließen. Laut Preuß seien Hamm und Umgebung nicht betroffen. 

Die DER-Filiale im Allee Center besteht seit mehr als 30 Jahren. Preuß schildert, wie schwierig das vergangene Jahr für die Reisebranche war: „Die erste Zeit war heftig, voller Änderungen und Falschinformationen“, sagt sie. Sie und ihre Kolleginnen hatten viel damit zu tun, Reisen zurückzubuchen. Immerhin: „Bei uns hat jeder, wirklich jeder Kunde, sein Geld für die abgesagten Reisen komplett zurückbekommen.“

Aktuell buchen die Hammer wieder Reisen bei ihr, für den Sommer und für das kommende Jahr. Es ziehe sie vor allem an Urlaubsziele in Deutschland, aber auch nach Spanien, Bulgarien und Griechenland. Die DER-Kette arbeitet mit einer Datenbank, die ständig aktualisiert wird: Sie enthält Informationen dazu, welche Reisen wann wohin unter welchen Bedingungen erlaubt sind, sagt Preuß. So manches Ziel ist für einige Hammer schon jetzt erreichbar : „Madeira bietet an, dass Genesene und Geimpfte dorthin reisen können“, sagt Preuß.

DER schließt Filialen, ist aber nicht insolvent

Die Kette DER gehört zur Rewe-Group. Wie viel Gewinn oder Verlust DER erzielt, wird in der Bilanz der Gruppe nicht separat ausgewiesen. DER habe aber durch die Coronakrise 70 Prozent an Umsatzeinbußen gemacht. DER habe Kurzarbeit für zahlreiche Mitarbeiter angemeldet, darüber hinaus aber keine Staatshilfen in Anspruch genommen. Dies sei auch nicht geplant.

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