Zukunft des Hammer Kaufhofs hängt nicht an Förder-Millionen

Der Kaufhof in Hamm ist derzeit in aller Munde: Aber ob das für eine Rettung des Standorts reicht dürfte mindestens fraglich sein.
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Der Kaufhof in Hamm ist derzeit in aller Munde: Aber ob das für eine Rettung des Standorts reicht dürfte mindestens fraglich sein.

Ob der Kaufhof-Standort in Hamm noch zu retten ist, wird sich frühestens ab der kommenden Woche entscheiden.

Hamm/Düsseldorf – Ein auf Initiative von NRW-Bauministerin Ina Scharrenbach (CDU) am Mittwochabend stattgefundene Gespräch der Oberbürgermeister aus den 14 betroffenen Städten mit Galeria-Karstadt-Kaufhof-Filialen hat am oben genannten Kaufhof-Zeitplan für Hamm nichts geändert. Zwar stellte die Ministerin ein 70 Millionen Euro schweres Soforthilfeprogramm vor, dies wird aber vornehmlich erst für die Zeit nach dem Warenhaus-Betrieb greifen.

„Das Programm ist aus meiner Sicht gut. Aber für die Rettung des Kaufhofstandorts in Hamm hilft es nur begrenzt“, sagte Oberbürgermeister Thomas Hunsteger-Petermann im Nachgang zu der Düsseldorfer Runde.

Die Möglichkeit, die Immobilie als Stadt zu kaufen, sei in dem Programm nicht vorgesehen. Ebenso könnten mit den Mitteln in den Objekten nur Flächen von bis zu 300 Quadratmetern angemietet werden. „Ich begrüße das Programm, es geht darin aber in erster Linie um die Stärkung der Innenstädte“, so Hunsteger-Petermann.

Hunsteger will mit allen Mitteln um Erhalt kämpfen

Über den Hammer Kaufhof sei in der Runde mit der Ministerin nicht gesprochen worden. „Wir werden aber weiterhin mit allen Mitteln für den Erhalt in Hamm kämpfen“, sagte Hunsteger mit Blick auf die kommende Woche. Dann soll es in Hamm Gespräche unter anderem mit dem Konzern und dem Vermieter über das Haus an der Bahnhofstraße geben. „Alle maßgeblichen Personen haben zugesagt“, sagte Hunsteger. Wahrscheinlich werde es mehrere Zusammenkünfte dieser Art geben, bis eine Entscheidung falle.

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