Markenware zum kleinen Preis in Hamm

„Süßwaren Fabrik“: Alte Volksbank jetzt Paradies für Schleckermäuler

Imad El-Kamel sorgt dafür, dass in den Regalen keine Lücken entstehen.
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Ein Paradies für Schleckermäuler und Zucker-Junkies: Imad El-Kamel sorgt dafür, dass in den Regalen keine Lücken entstehen.

Ein Paradies für Süßigkeiten-Liebhaber ist seit wenigen Tagen am Westentor in Hamm zu finden: In der „Süßwaren Fabrik“ (vormals Volksbank) türmt sich, was dem süßen Zahn schmeichelt. Das Angebot ist erschlagend.

War die Kette bislang eher im Raum Köln vertreten, erobert sie nun auch andere Regionen. Aktuell öffnen zwei neue Filialen: eine in Hamm und eine in Kleve. Inhaber des Hammer Shops ist Imad El-Kamel. Der gebürtige Düsseldorfer betreibt eine weitere „Süßwaren Fabrik“ in seinem Wohnort Duisburg. Trotz der Entfernung ist er jeden Werktag in seinem Hammer Laden anzutreffen.

Allerdings überlegt er, diesen zeitnah zu schließen. Lieber wäre ihm ein Standort im Hessischen, wo noch Potenzial schlummert. Seine Abnehmer seien marken- wie preisbewusste Käufer, erklärt der 44-Jährige. Nur wer beispielsweise die Marke Lindt schätze, kenne auch die regulären Preise und wisse die Angebote in seinem Sortiment zu schätzen. Manches Schnäppchen ist zu machen – nicht nur in Form von Multipacks.. Zudem ist die „Süßwaren Fabrik“ spezialisiert auf amerikanische Produkte. „Da gibt es das ein oder andere, dass man nirgendwo anders bekommen kann“, erklärt der Chef stolz.

Gerade hat er draußen einen Aufsteller mit Pringles-Chips zum Schnapper-Preis bestückt. Das Mindesthaltbarkeitsdatum ist erreicht und der Preis drastisch reduziert. „Das gibt es immer mal wieder bei uns – wie in jedem anderen Supermarkt auch“, sagt El-Kamel. Noch ist er sich nicht sicher, welche Öffnungszeiten in Hamm gut ankommen: Mit Blick auf den Busverkehr und die Stoßzeiten am Verkehrsknotenpunkt Westentor will er das noch herausfinden: „Aktuell habe ich von 9.30 bis 19.30 Uhr geöffnet. Mit Blick auf die Schulzeiten muss ich da eventuell noch etwas verändern.“ Denn: Kundenservice hat für ihn Priorität.

Die neue „Süßwaren Fabrik“ am Westentor. Hier war einst die Volksbank untergebracht.

Neue „Süßwaren Fabrik“ in Hamm: Kassierinnen mit gewisser Optik

Aktuell sucht er noch Kassiererinnen. Bei der Auswahl zählt für ihn auch die Optik: Dabei geht es weniger um die Attraktivität als vielmehr darum, Vielfalt zu zeigen und zu leben. „Mal der blonde Typ, mal der dunkle – das ist wichtig, damit sich auch alle Bevölkerungsgruppen angesprochen fühlen und nicht der Eindruck einsteht, dass sich unser Angebot nur an einen bestimmten Personenkreis richtet“, weiß El-Kamel.

Eine Horde Teenager stürmt den Shop: „Das ist mein Laden“, jubelt ein Mädchen und die Gruppe johlt zustimmend, während sie ausschwärmt und sich untereinander auf das eine oder andere Produkt aufmerksam macht. An der Kasse kommt es immer wieder zu Warteschlangen.

Die erste Woche am Standort Hamm ist fast um und der Chef der Süßwarenfabrik zieht eine zufriedenstellende Bilanz. Das Geschäft läuft. So könne es weitergehen.

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