Plakate sorgten vor fünf Jahren für heftige Reaktionen

Eltern-Schreck "Zirkus des Horrors" bald zurück in Hamm

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Hamm - Nach seinem Gastspiel im Mai 2013 wird der "Zirkus des Horrors" seinen Zeltkomplex ab Ende April zum zweiten Mal in Hamm aufbauen. Damals und erneut im Folgejahr war vor allem die Plakatierung in der Stadt sehr kontrovers diskutiert worden.

Eines der Plakate im Jahr 2013.

Stein des Anstoßes waren damals vor allem die auch vor Kindergärten und Schulen aufgehängten Plakate. Mit der provokativen Darstellung unter anderem eines gruseligen Clowns und einer aus dem Mund blutenden Frau verärgerte der Zirkus vor allem viele Eltern. Und mit fehlenden Genehmigungen zusätzlich die Stadt. Eine intensive Leser-Diskussion im WA und auf den WA.de-Plattformen war damals die Folge. (Klicken Sie sich hier in unsere damalige Berichterstattung!)

Auf welche plakative Weise der Zirkus diesmal auf sich aufmerksam machen wird, wird sich erst in den kommenden Tagen herausstellen, wenn die öffentliche Werbung beginnt. Bislang wurden lediglich Szenenbilder des neuen Programms veröffentlicht, die als Hingucker natürlich das besondere Grusel-Motto des in Waldenburg (Baden-Württemberg) beheimateten Zirkus' darstellen.

Ab 27. April an den Zentralhallen

Das Gastspiel in Hamm ist nach Saarbrücken, Koblenz und Essen in diesem Jahr die vierte Station der neuen Tournee mit dem Titel "Asylum - Das Irrenhaus". Wie bei Großzirkussen üblich werden die Vorstellungen auch diesmal wieder auf dem Platz vor den Zentralhallen zu sehen sein - und zwar vom 27. April bis zum 6. Mai.

Dort will der "Zirkus des Horrors" sein "Irrenhaus voller außergewöhnlicher Künstler" zur Schau stellen. „Asylum“ vereine auf innovative Weise "artistische Spitzenleistungen, körperliche Einmaligkeiten und irrwitzige Comedy zu einer spektakulären Show", heißt es in der Ankündigung. Inhaltlicher roter Faden ist die Geschichte "um den renommierten italienischen Psycho-Forscher Professore Salvatore dei Morti, der mit seinen haarsträubenden Behandlungsmethoden bisher fast ausschließlich auf Unverständnis und Missachtung stieß". Der Besuch sei "nichts für schwache Nerven", endet der Pressetext. Und damit wohl auch nicht für kleine Kinder zu empfehlen.

Die Vorstellungen beginnen von Montag bis Samstag um 19.30 Uhr und am Sonntag um 18 Uhr. Vorverkauf-Tickets gibt es in der WA-Geschäftsstelle in der Widumstraße sowie an allen weiteren bekannten VVK-Stellen und bei den üblichen Onlineanbietern.

 

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