Zechenbahn-Radweg und Westfalenbrücke eröffnet

HAAREN ▪ „Es ist eine große Freude, wenn man dieses Projekt über zehn Jahre begleitet hat“, sagt Bezirksvorsteher Björn Pförtzsch zur Fertigstellung des Rad- und Wanderweges zwischen Hamm und Ahlen nicht ohne Stolz. Am Montagnachmittag wurde der Weg auf der ehemaligen Bahntrasse der Zeche „Westfalen“ zwischen Dolberg und dem Alten Uentroper Weg feierlich eröffnet.

Der Ausbau des 2,3 Kilometer langen Radweges und der 150 Meter langen so genannten Westfalenbrücke hat 1,2 Millionen Euro gekostet. Zu 75 Prozent wurden die Kosten durch das Land Nordrhein-Westfalen aus Mitteln des kommunalen Radwegebaus gefördert. Die verbleibenden 25 Prozent sind Eigenmittel des Regionalverbandes Ruhr.

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Einweihung der Westfalenbrücke

Mit einem symbolischen Durchbruch einer Papierwand auf der Hälfte der Westfalenbrücke weihte die Hammer und Ahlener Politikprominenz die Verbindung zwischen dem Ruhrgebiet und dem Münsterland ein. Bereits am 24. September 2008 erfolgte der erste Spatenstich. Der Ausbau und die Sanierung hatte sich immer wieder verzögert, da sich unter anderem der Umbau der Westfalenbrücke umfangreicher gestaltete, als zunächst angenommen. In seiner Ansprache sicherte Günter Kozlowski, Staatssekretär des Landesministeriums für Bauen und Verkehr, die Finanzierung des noch fehlenden Teilstückes zwischen dem Alten Uentroper Weg und dem Datteln-Hamm-Kanal zu, wenn die Stadt Hamm die dafür notwendigen Voraussetzungen schaffen würde. Damit böte sich aus der Innenstadt oder vom Maxipark kommenden Radfahrern dann eine durchgehende Strecke. ▪ kn

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