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Zahl der Single-Haushalte in Hamm steigt drastisch an

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Wenig los auch im Kühlschrank: In Hamm gibt es immer mehr Einpersonenhaushalte.

Die Zahl der Singlehaushalte in Hamm ist drastisch gestiegen. Wurden 1999 noch 24.000 Einpersonenhaushalte gezählt, so waren es 20 Jahre später 32.000 – das ist ein Plus von 34,7 Prozent!

Hamm - Die Zahl der Zweipersonenhaushalte sank gleichzeitig: 1999 waren es noch 30.000, 20 Jahre später ging die Zahl auf 25.000 zurück (ein Minus von 17,5 Prozent). Unverändert geblieben ist die Zahl der Haushalte mit drei und mehr Personen: Sie lag bei 26.000. Insgesamt gab es in Hamm im vergangenen Jahr 82.000 Privathaushalte. Das sind 3000 mehr als 20 Jahre zuvor (ein Plus von 3,8 Prozent).

Der Anteil der Einpersonenhaushalte in der Lippestadt lag 2019 bei 38,8 Prozent (1999: 29,8 Prozent). Exakt 30 Prozent betrug der Anteil der Zweipersonenhaushalte (1999: 37,7 Prozent). 2019 lebten in 31,2 Prozent der Hammer Privathaushalte drei und mehr Personen (1999: 32,4 Prozent). Diese Zahlen nennt IT.NRW als Statistisches Landesamt.

In ganz NRW gab es im Jahr 2019 nahezu 8,75 Millionen Privathaushalte. Darunter befanden sich rund 3,58 Millionen Einpersonenhaushalte – das entspricht einem Anteil von 41,0 Prozent. Seit 1999 ist die Zahl der Einpersonenhaushalte in NRW um 21,7 Prozent gestiegen, während sich die Gesamtzahl der Haushalte im selben Zeitraum um 5,7 Prozent erhöhte. Vor 20 Jahren lebte in 2,95 Millionen der insgesamt 8,27 Millionen nordrhein-westfälischen Haushalte nur eine Person – damals lag der Anteil der Einpersonenhaushalte damit bei 35,6 Prozent.

Die Zahl der Zweipersonenhaushalte ist seit 1999 bis 2019 um 3,8 Prozent auf 2,95 Millionen Haushalte gestiegen. Der Anteil der Zweipersonenhaushalte ist von 1999 bis 2019 von 34,3 Prozent auf 33,7 Prozent zurückgegangen.

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