Workshop folgt auf umstrittenes Gutachten

+
Zusätzlich zu den Handlungsempfehlungen, die Dr. Claudia Luzar in ihrem Gutachten vorstellte, sollen jetzt auch die Hammer Bürger Ideen entwickeln.

HAMM - Das umstrittene Gutachten „Hammer Verhältnisse – eine Analyse zum Radikalismus und soziokulturellen Konflikten“ von Dr. Claudia Luzar beinhaltet neben der Analyse der Entwicklung von Radikalismus und soziokulturellen Konflikten Empfehlungen für ein kommunales Handlungskonzept.

Von Alexander Schäfer

Zur Erarbeitung eines solchen Konzeptes lädt das Jugendamt der Stadt interessierte Bürger für Samstag, 21. März, von 14 bis 18 Uhr in die Volkshochschule im Heinrich-von-Kleist-Forum ein. Wie berichtet, liegt nach der teils massiven Kritik an Luzars Arbeit die Federführung für das Konzept bei Jugendamtsleiter Raoul Termath – und nicht bei der Gutachterin selbst.

Ideen sollen ins kommunale Konzept einfließen

Der Workshop soll laut Stadt zur weiteren Diskussion und Vertiefung der Empfehlungen beitragen. Die im Workshop entwickelten Ideen und Handlungsansätze sollen dann in das kommunale Handlungskonzept einfließen, das im September vom Rat der Stadt Hamm beraten und beschlossen werden soll.

Politische und gesellschaftliche Akteure eingeladen

Die Einladung richtet sich an politische und gesellschaftliche Akteure, Initiativen, Schulen, Kinder- und Jugendorganisationen, an Migrantenorganisationen und verschiedene Personen, die sich zum Thema engagieren. Der Termin für den Workshop wurde bewusst gewählt. Der 21. März ist der Internationale Tag gegen Rassismus. 

Lesen Sie zu diesem Thema auch:

Sondersitzung zu Rechtsradikalismus in Hamm

Grüne beantragen Sondersitzung des Rates

Aussteigerkonzept für radikale Jugendliche

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf wa.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare