Wohnen mit Großstadtflair

So modern soll es schon bald in der Hammer Innenstadt aussehen

Von großstädtischer Ausstrahlung: Der Entwurf für das studentische Wohnprojekt an der Neuen Bahnhofstraße/Ecke Friedrichstraße.
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Von großstädtischer Ausstrahlung: Der Entwurf für das studentische Wohnprojekt an der Neuen Bahnhofstraße/Ecke Friedrichstraße in Hamm-Mitte.

Die Neue Bahnhofstraße in Hamm wird in den kommenden Jahren durch mehrere Bauprojekte ein anderes Gesicht erhalten.

Hamm – Für ein studentisches Wohnobjekt in der Nachbarschaft des Gesundheitsamtes ist der Ausschuss für Stadtentwicklung und Verkehr den nächsten formalen Schritt gegangen. Neben der Aktualisierung des entsprechenden Bebauungsplans (Nr. 01.143, An der Friedrichstraße) und neuem Aufstellungsbeschluss empfahl der Fachausschuss dem Rat die Offenlegung des aktualisierten Entwurfs.

Das rund 3000 Quadratmeter große Plangebiet wird begrenzt durch das Gesundheitsamt, ein Ärztehaus an der Friedrichstraße sowie den Kulturpavillon („Galerie der Disziplinen“). Die Aktualisierung des Plans ermöglicht unter anderem eine zulässige Zahl der Vollgeschosse auf maximal fünf. Außerdem erlaubt er im Eckbereich Friedrichstraße und Neue Bahnhofsstraße zur städtebaulichen Hervorhebung ein weiteres sechstes Geschoss. Im Entwurf des Architekturbüros (Planconcept Nachtigall) ist dies als Aufenthaltspavillon auf der Dachterrasse des Studentenwohnheims vorgesehen. Insgesamt mutet der Entwurf, der im Fachausschuss gezeigt wurde, sehr großstädtisch an.

Bei dem neuen Komplex handelt es sich in Teilen um öffentlich geförderten Wohnraum.

Studentisches Wohnen neben Seniorenwohnen

Neben dem studentischen Wohnen wird auf der Ex-„Kipp’n in“-Fläche seniorengerechtes Wohnen entwickelt, auf dem Ter-Veen-Gelände entsteht ein Hotel und auf der Rückseite des B&B-Hotels läuft der Wettbewerb für einen Büro- und Wohnkomplex. Alle Projekte sind Bausteine für den angestrebten Lückenschluss an der Neuen Bahnhofstraße.

Im Fachausschuss erneuerte Siegbert Künzel (Grüne) die Forderung nach einem Gestaltungsbeirat für den Bereich Innenstadt analog zur Kanalkante. Der Beirat solle die Gesamtsituation und die Abstimmung der Projekte aufeinander begleiten. Ferner regte Künzel an, Kunst im öffentlichen Raum zum durchgängigen Prinzip zu machen und bezog auch das Westentor als „Kunstbahnhof“ mit ein.

Stadtbaurat Andreas Mentz entgegnete, Gestaltungsbeiräte seien grundsätzlich gute Instrumente, er könne in diesem Fall in den Planungen aber nichts erkennen, was nicht zueinander passe. Er erinnerte daran, dass das Westentor im Kern in Zukunft ein „Verkehrsplatz“ sei.

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