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Wohltuende Entspannung für den ganzen Körper

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Saunieren ist Entspannung pur. © dpa

Ein Sauna-Besuch entspannt und tut dem Körper richtig gut. Aber man kann auch viel falsch machen beim Schwitzen – gerade Anfänger sollten einige Regeln beachten. Sinn macht es natürlich, sich erfahrenen Betreuern anzuvertrauen.

Wer als absoluter Anfänger abends in die Sauna geht, kann dadurch den Organismus durcheinanderbringen. Das führt zu Einschlafstörungen, es werden mehr Stresshormone ausgeschüttet. Also ist es für Einsteiger besser vormittags schwitzen.

Anfänger sind oft noch nicht gewohnt, sich der Wärme auszusetzen. Gehen sie abends in die Sauna, erwärmt sich ihr Körper entgegen dem natürlichen Rhythmus zu sehr und kann nicht entspannen.

Wichtig ist generell, sich zum Saunieren immer genügend Zeit zu nehmen. Drei bis vier Stunden pro Woche sind ideal.

Ganz anders sieht das bei erfahrenen Sauna-Gängern aus: Wer schon ans Saunen gewöhnt ist, dem tut ein abendliches Schwitzbad richtig gut.

Eine wohlige Müdigkeit macht sich breit, man schläft schnell ein. Die Muskeln sind weniger angespannt, im Gehirn wird das Hormon Serotonin verstärkt verarbeitet. Grundsätzlich durchläuft jeder Saunabesucher drei Phasen. Zuerst reagiert der Körper auf den heftigen Wärmereiz, indem er die Hauptblutgefäße leicht erweitert, die Schweißdrüsen aktiv werden und die Muskelspannung nachlässt. Dann erhöhen sich die Körpertemperatur und die Herzfrequenz.

Lange nach dem Bad schließlich regelt sich der Organismus herunter, und das vegetative Nervensystem regt Erholungs- und Regenerationsprozesse an: Das Herz schlägt ruhig, die Muskeln sind gut entspannt, und der Saunagänger fühlt sich angenehm müde.

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