Wird die neue Moschee in Hamm deutlich kleiner?

HAMM ▪ Hamza Ortakci, treibende Kraft beim geplanten Moschee-Neubau an der Dortmunder Straße, ist nicht mehr Vorsitzender der Ulu-Moschee. Welche Auswirkungen dies auf das Projekt hat, wird sich erst in einigen Tagen zeigen. Die konstituierende Sitzung des neuen Vorstands findet am Sonntag, 18. Dezember, statt. „Aus diesem Kreis wird dann auch der neue Vorsitzende gewählt“, sagte Dr. Cevdet Gürle.

Neben Yakup Türan, Abdullah Yildirim, Yusuf Ciftci, Erol Yilmaz, Halil Batak und Hakki Kocak gehört auch Gürle dem neuen Vorstand an. Von den rund 300 Wahlberechtigten waren 210 anwesend. Auf den bisherigen Vorsitzenden entfielen zwar die siebtmeisten Stimmen (66). Allerdings hätte es bei der Besetzung des letzten Platzes im neuen Vorstand aufgrund von Stimmengleichheit zu einer Kampfabstimmung kommen müssen. Daraufhin habe Hamza Ortakci seinen Verzicht auf eine erneute Kandidatur erklärt, berichtete Gürle.

Hauptproblem beim Bau der Moschee, so wie sie jetzt geplant ist, dürfte die Finanzierung der rund fünf Millionen Euro sein. Geld vom Land und der Stadt wird es nicht geben. Die Groß-Moschee müsste also aus Spenden beziehungsweise Mitgliedsbeiträgen finanziert werden. ▪ stg

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