Erste Bilanz des Wintereinbruchs

Hamm rutscht im Schnee - Räumdienst pausenlos aktiv

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[Update] Hamm - Der neuerliche Wintereinbruch hat die Menschen in Hamm zumeist verzaubert und zum Glück bislang nur selten ausrutschen lassen. Doch der Räumdienst hat weiterhin viel Arbeit.

Vielerorts zeigten sich die Hammer seit dem Beginn des Schneefalls am Mittwochmittag begeistert. Während sich Auto-, Bus- und Radfahrer den zunehmend rutschigen Bedingungen vorausschauend anpassten, waren im Tagesverlauf ebenso viele Schneemänner und Kinder mit Schlitten zu sehen wie Bürger, die das seltene weiße Schauspiel mit dem Handy fotografierten. Unschöne Folgen, wie sie in Hamm sonst schnell gemeldet werden, blieben die Ausnahme, wie Nachfragen von WA.de am Donnerstag ergaben:

Unfälle

Die Hammer Polizei zählte vom späten Mittwochnachmittag bis Donnerstag um 8 Uhr im Stadtgebiet nur zwölf glättebedingte Unfälle - und zwar nach Angaben der Pressestelle allesamt mit Blechschäden; verletzt wurde niemand. Die Autofahrer hatten sich auf die Situation offenbar gut eingestellt und fuhren entsprechend vorsichtig.

Schöne Aussichten am Medienhaus von WA und Lippewelle am Mittwochabend.

Busverkehr

Nach Angaben von Stadtwerke-Sprecherin Anja de Vries funktionierte der Linienbusverkehr im ganzen Stadtgebiet im Berufsverkehr am frühen Donnerstag fast einwandfrei. Maximal wenige Minuten Verspätung seien in Einzelfällen verzeichnet worden. Selbst in kritischen Steigungsbereichen - etwa in Heessen - habe es dank der geräumten und gestreuten Straßen kaum Probleme gegeben.

Mit blanken Waden fegt der Hammer Frank Ulrich brav seinen Bürgersteig.

Am späten Mittwochnachmittag hatte das noch etwas anders ausgesehen.

Räumdienst

Nach einem ersten Volleinsatz am Vortag sind die Räum- und Streufahrzeuge des ASH erneut am Donnerstag seit 2.30 Uhr im Einsatz.Zunächst waren vorrangig auf Hauptstraßen dran, später wurde auch in weniger relevanten Straßen und Wegen hinein für freie Fahrt gesorgt.

Angesichts des anhaltenden Schneefalls werden die acht Groß- und fünf Kleinstreuer am Donnerstag bis auf weiteres nicht zur Ruhe kommen. Je nachdem, wie sehr das Wetter wieder anziehe, gebe es immer wieder Bedarf nachzustreuen, sagte ASH-Sprecherin Joana Menzel.

Interessent am Rande: Immer wieder kämen indes Klagen über das Ausbleiben von Kehrmaschinen, ergänzte Menzel. Dabei sei das doch nahe liegend, wirbt sie um Verständnis: Diese arbeiteten mit Wasser - und das Wasser fröre unter Umständen sowohl in den Fahrzeugen, aber auch außerhalb ein.

Schnee und Frost: Winter-Impressionen aus NRW

Wie geht es weiter?

In den kommenden Tagen soll die Wahrscheinlichkeit für Schneefall zwar abnehmen. Angesichts der Temperaturen um den Gefrierpunkt warnen die Wetterdienste jedoch bei stetem Wechsel zwischen Tauwetter und Frost vor anhaltender Glättegefahr.

Fahren Sie also bitte weiter vorausschauend und vorsichtig!

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