Nächster Abschnitt in der Planung

HGB will „An der Steinernen Brücke“ mit weiterem Projekt starten

„Hier entsteht demnächst Wohnraum für Sie“, verspricht die HGB im Hammer Osten An der Steinernen Brücke.
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„Hier entsteht demnächst Wohnraum für Sie“, verspricht die HGB im Hammer Osten An der Steinernen Brücke.

„Demnächst“ ist ein dehnbarer Zeitbegriff. Das Plakat der Hammer Gemeinnützigen Baugesellschaft (HGB) mit der Aufschrift „Hier entsteht demnächst Wohnraum für Sie“ bedeutet also auch, dass Bagger und Bauarbeiter durchaus auf sich warten lassen könnten.

Hamm-Osten – Im Falle des Wohnbauprojektes Stadttor Ost, wo das Transparent an der Einmündung An der Steinernen Brücke hängt, heißt es zudem, dass das Bauvorhaben immer konkreter wird. „Die Planung läuft“, sagt HGB-Geschäftsführer Thomas Jörrißen.

Die Planung hätte schon weiter sein können. Die Corona-Pandemie und ihre Beschränkungen sorgten für Verzögerung. Eine Sitzung des HGB-Aufsichtsrates fiel aus. Nun soll dem Gremium bei der nächsten Gelegenheit im Juni der Plan vorgestellt werden. Zum Beschluss des Aufsichtsrats gehört dann das Stellen wichtiger Weichen für das Bauvorhaben. „Es geht um die Ausgestaltung des Hauses“, sagt Jörrißen.

Neue Wohneinheiten

Das Gebäude soll in seiner Bauart dem bisherigen Stadttor Ost beidseits der Lippestraße angepasst werden. Acht oder neun Wohneinheiten sind vorgesehen und damit weniger als in den bisherigen Gebäuden. Mit rund 1180 Quadratmetern ist das Grundstück allerdings vergleichsweise klein. Mehr Wohneinheiten sind nicht unterzubringen. Die Wohnungen sollen frei finanziert werden und damit nicht öffentlich gefördert wie die meisten Wohnungen/Häuser des Stadttor-Projektes.

Das Großvorhaben der HGB war nach zwei Bauabschnitten eigentlich im vergangenen Jahr abgeschlossen. Die HGB hatte die einstige, unansehnlich gewordene Tankstelle in unmittelbarer Nachbarschaft an der Ecke An der Steinernen Brücke schon von Beginn an in den Fokus genommen. Es dauerte rund sechs Jahre, bis das städtische Tochterunternehmen die zuletzt von Erhard Wunder als Werkstatt und Wohnung genutzte Anlage erwerben konnte. Der letzte Pächter starb im Sommer 2018. Anfang Februar begann der Abriss.

Das Stadttor Ost

Das Stadttor Ost ist ein Wohnprojekt der Hammer Gemeinnützigen Baugesellschaft (HGB). Die bislang sechs Gebäude beidseits der Lippestraße in Hamm-Osten ersetzen Häuser aus den 1930er und 1950er Jahren. Die Modernisierung wäre unwirtschaftlich bis unmöglich gewesen. Nach dem Abriss der drei alten Häuser nördlich der Lippestraße im Jahr 2015 entstanden drei Neubauten mit 45 überwiegend geförderten Wohnungen.

Mit dem Abriss auf der gegenüberliegenden Seite begann Anfang 2018 der zweite Bauabschnitt. Die drei Neubauten mit 41 geförderten Wohnungen wurden vergangenes Jahr bezogen. Die Häuser entworfen hat das Architekturbüro Eichhorst & Schade. Die Gebäude am Rande der Großstadt, die auf der östlichen Verkehrsader die Lippestraße säumen, fallen auf und tragen deshalb den Namen Stadttor Ost.

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