Besonders trüber Monat

Nicht mal 24 Stunden Sonne: Kaum Frost und viel Regen im Januar

Eis auf einem Buchenblatt in Hamm
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Trübe und selten richtig kalt: So war das Wetter im Januar in Hamm.

Wenig Sonnenschein und viel Regen: Das prägte das Wetter im Januar 2021. Die Sonne zeigte sich in nur 20 Stunden.

Hamm - So wenig Sonnenstunden gab es sonst nirgendwo in Deutschland: Die Sonne zeigte sich in Hamm im Januar in nur 20 Stunden. Das ist bundesweit ein Tiefstwert. Hamm machte da keine Ausnahme.

Dafür war es nicht sonderlich kalt. Nur sechsmal sank die Temperatur unter den Gefrierpunkt. Am kältesten war es mit -3,19 Grad am Sonntag, 31. Januar, morgens um acht Uhr. Das geht aus den Aufzeichnungen an der von der Hochschule Hamm-Lippstadt in Hamm betriebenen Wetterstation hervor.

Deutlich mehr Regen als sonst im Januar

Mit 11,98 Grad wurde am Donnerstag, 21. Januar, der Höchstwert erreicht. Regen fiel nach dem noch relativ trockenen Jahresbeginn ab dem zweiten Monatsdrittel dafür allerdings regelmäßig. Die Niederschlagsmenge lässt sich anhand der zur Verfügung stehenden Daten in Hamm jedoch nur grob überschlagen. Sie dürfte aber ähnlich wie im gesamten Bundesland deutlich über dem durchschnittlichen Wert im Januar gelegen haben. In NRW fielen laut Deutschem Wetterdienst im Schnitt 95 Liter Niederschlag pro Quadratmeter.

Experten betonen immer wieder, dass das Wetter nicht dem Klima entspricht - nur, weil es wärmer als sonst ist, heißt das nicht, dass das Klima sich ändert. Und doch haben viele Hammer angesichts des Wetters den Eindruck, dass der Klimawandel spürbar wird. Aktivisten auch in Hamm wollen den Klimawandel aufhalten.

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