Monatsrückschau

Das Wetter im Mai: Viele Sonnenstunden, Trockenheit schon jetzt ein großes Problem

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Viele Felder sind bereits jetzt staubtrocken.

Hamm - In Hamm war es im Mai deutlich zu trocken. Es gab im Wonnemonat außerdem deutlich mehr Sonnenstunden als üblich. Das geht aus den Daten der Wetterstation an der Hochschule Hamm-Lippstadt (HSHL) hervor.

Die Temperaturen bewegten sich im Durchschnitt des Vergleichszeitraums von 1961 bis 1990. Am wärmsten war es in Hamm mit 26,23 Grad Celsius am 21. Mai. Rund um die Eisheiligen war es deutlich kühler. Am frühen Morgen des 12. Mai betrug die Temperatur nur 1,75 Grad. Trotz niedriger Werte in der Nacht gab es – anders als etwa in Arnsberg-Neheim (neun Tage) – keinen Frost im Mai.

Felder schon jetzt trocken

Die Felder vieler Landwirte sind schon trocken, bevor die erste Hitzeperiode überhaupt begonnen hat. Nur an acht Tagen hat es in Hamm im zurückliegenden Mai überhaupt geregnet. Nur an einem Tag – dem 24. Mai – kräftig und verbunden mit Gewittern. Dieser Niederschlag verpuffte auf ausgetrockneten Flächen aber direkt.

NRW erreichte nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) mit einer mittleren Temperatur von 12,4 Grad Celsius genau den Durchschnittswert der Referenzperiode. Mit nur 15 Litern pro Quadratmeter kam das Land lediglich auf 23 Prozent seines Solls (72 l/m²) und war deshalb das niederschlagsärmste Bundesland.

Über 255 Sonnenstunden in NRW

Mit über 255 Stunden (190 Stunden) zählte es bundesweit zu den sonnenscheinreichen Regionen. Im Lee der Eifel schien die Sonne mit gebietsweise über 295 Stunden mit am meisten. Der Niederrhein war im Mai mit örtlich weniger als 10 l/m² die niederschlagsärmste Region.

Die anhaltende Trockenheit führte zu vereinzelten großflächigen Waldbränden wie etwa zuletzt im Märkischen Kreis.

Deutschland: Mai leicht zu kühl

Deutschlandweit war das Wetter im Mai insgesamt leicht zu kühl, deutlich zu trocken und sonnenscheinreich. Der Monat brachte vereinzelt schwere Gewitter, begleitet von Starkregen, Hagel und Sturmböen. Das meldete der Deutsche Wetterdienst nach ersten Auswertungen der Ergebnisse seiner rund 2.000 Messstationen.

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