Tierpark auch am Mittwoch geschlossen

Sturm oder laues Lüftchen in Hamm? Tiger eingesperrt

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Hamm - Auch für Hamm gilt für Mittwoch wieder eine offizielle Sturmwarnung. Die Prognosen der Wetterexperten sind eindeutig. Doch wird es wirklich so heftig wie am Sonntag?

Auch wenn es am Morgen noch nicht danach aussah: Der Deutsche Wetterdienst (DWD) rechnet im Einklang mit anderen Diensten den ganzen Tag immer wieder mit Sturmböen mit Geschwindigkeiten zwischen 75 und 85 km/h (Bft 9). In Schauernähe und in exponierten - also höher und freier gelegenen - Lagen müsse sogar mit schweren Sturmböen bis 100 km/h (Bft 10) gerechnet werden. Der Hammer Tierpark hat darauf am Morgen vorsorglich reagiert.

Aktuelle Karte der Unwetterzentrale

Tierpark bleibt geschlossen

Mit Blick auf die Prognosen bleibt die Einrichtung im Hammer Süden zum vierten Mal in kurzer Zeit geschlossen, teilte Tierparkchef Kay Hartwich mit. Und weiter: "Hoffen wir mal auf gutes Wetter, die Saison hat ja bereits begonnen…" Der Tierpark misst den Wind mittlerweile auch über eine eigene Wetterstation; in der Regel werde er ab einer zu erwartenden Windstärke von 8 Bft geschlossen, da dann die erhöhte Gefahr von herabfallenden Ästen bestehe.

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Gefährliche Tiere bleiben drin

Sturm „Eberhard“ hatte in den vergangenen Tagen auch im Hammer Tierpark gewütet. Zwei große Bäume kippten deshalb um. „Insgesamt haben wir diesen Sturm gut überstanden“, freut sich Geschäftsführer Hartwich. Die Vorkehrungen für solche Extremwetterlagen würden greifen.

Tiger Hammlet im Tierpark.

Raubtiere wie die beiden Tiger und der Puma würden ab dieser Windstärke in die Innengehege gesperrt. So solle die Gefahr eines Ausbruchs auf Null minimiert werden, falls umstürzende Bäume die Gehege beschädigen. „Fluchttiere wie Zebras bleiben dann auch länger im Stall“, sagte Hartwich.

Im Baumkataster des Parks seien mehr als 1000 Bäume verzeichnet, 150 davon wurden im vergangenen Jahr beschnitten, um das Risiko vor herabfallenden Ästen und Beschädigungen der Infrastruktur zu minimieren.

Hammer Feuerwehrleute im Sturmeinsatz

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