Westentor soll Kunstbahnhof  werden

[Foto: Henrik Wiemer] Westentor

HAMM-MITTE - „Das Westentor soll Kunstbahnhof werden“ – so lautet die zentrale Forderung eines Bürgerantrags des Vereins zur Förderung des Martin-Luther-Viertels an OB, Rat, Stadtverwaltung sowie die Bezirksvertretung Hamm-Mitte.

„Dieser unglaublich positive Prozess für eine sprunghafte Aufwertung der Mitte kann und soll einher gehen mit künstlerischen Wettbewerben, Kreativwerkstätten ,vor Ort’ und vielem mehr“, so der Vereinsvorsitzende Werner Reumke.

Das Westentor sei der innerstädtische Knotenpunkt und die Eingangssituation zur Innenstadt, führt der Vereinsvorsitzende weiter aus. Das Westentor sei aber auch ein soziales „Problemkind“.

Das Westentor werde täglich stärker frequentiert als der Hauptplatz am Hauptbahnhof. Rund um das Westentor bewegen sich täglich tausende Menschen, darunter zahlreiche Besucher sowie Neubürger.

Das Westentor könne in der künftigen Stadtgeschichte eine herausragende Rolle spielen. Dies werde umso leichter möglich sein, weil hier demnächst größere Umbau- und Umgestaltungsarbeiten anstünden. Mit einer Veränderung zum „Kunstbahnhof“ würden West- und Ritterstraße, schlagartig in einem ganz anderen, positiveren Licht erscheinen, argumentiert Reumke. Der „Kunstbahnhof“ als Eingangstor zum Martin-Luther-Viertel wäre ideal und würde sofort mithelfen, die prekäre verkehrliche Situation insbesondere auf der Martin-Luther-Straße abzumildern, vielleicht sogar zu lösen.

Viele historische und gesellschaftliche Prozesse rund um das Westentor könnten als künstlerische Aspekte in den „Kunstbahnhof“ aufgenommen werden.

Der Verein zur Förderung des Martin-Luther-Viertels würde gerne bereit sein, in der künstlerischen und organisatorischen Umsetzung mit all den vorhandenen Erfahrungen, Möglichkeiten und Kontakten behilflich zu sein, verspricht Vorsitzender Reumke. - WA

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