Corona-Konsequenzen im Hammer Krankenhaus

Werdende Väter im EVK nicht mehr aus Kreißsaal ausgesperrt

Im EVK dürfen Väter unter strengen Auflagen bei der Geburt nun wieder anwesend sein.
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Im EVK dürfen Väter unter strengen Auflagen bei der Geburt nun wieder anwesend sein.

Die vorübergehende Schließung des Kreißsaals für werdende Väter im Evangelischen Krankenhaus Hamm (EVK) soll ab Dienstag unter strengen Auflagen wieder aufgehoben werden.

Hamm - Seit dem 23. März wurden aufgrund der Coronavirus-Pandemie nach langen Überlegungen der verantwortlichen Ärzte die werdenden Väter nicht mehr zur Geburt zugelassen. Diese Regelung wurde täglich überprüft. Die Verantwortlichen suchten in der Zwischenzeit nach Möglichkeiten, unter größtmöglichem Schutz der speziell ausgebildeten Mitarbeiter und der Frühgeborenen-Intensivstation, dieses doch wieder möglich machen zu können.

Ab Dienstagmittag könne der Partner nach einem Screening-Prozess zum Ausschluss eines Corona-Verdachts in der Zentralen Notaufnahme unter folgenden Bedingungen bei der Geburt anwesend sein: Der gesunde, symptomfreie (!) werdende Vater darf in den Kreißsaal, wenn sich die werdende Mutter definitiv unter der Geburt befindet und im Kreißsaal verbleibt. Das teilte das EVK am Montagnachmittag mit.

Chefärztin der Klinik für Geburtshilfe erleichtert

Das EVK Hamm sieht sich als Maximalversorger (Perinatalzentrum Level 1) von Mutter und Kind einer besonderen Sorgfalt verpflichtet. Inzwischen wurde für auf Coronaviren positiv getestete oder unter Infektionsverdacht stehende Schwangere und Wöchnerinnen eine spezielle abgeschlossene Station eingerichtet.

Die Chefärztin der Klinik für Geburtshilfe, Dr. med. Corinna Bryan, zeigt sich erleichtert: "Wir sind froh, heute die vorübergehende Schließung wieder aufheben zu können. Unser Team aus Ärzten, Hygieneverantwortlichen und Hebammen hat jetzt eine tragfähige Lösung gefunden, worüber wir alle sehr glücklich sind!" - WA

Coronavirus in Hamm - weitere Infos:

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