Positiver Trend: Weniger Insolvenzen in Hamm 

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Hamm - Im vergangenen Jahr wurden beim Hammer Amtsgericht 335 Anträge auf die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt – das sind 32 weniger als im Jahr 2016.

Die Höhe der voraussichtlichen Forderungen – damit sind alle Forderungen gemeint, die von den Gläubigern beim Amtsgericht angemeldet wurden – beträgt in Hamm 27,8 Millionen Euro

Größter Anteil: Privatinsolvenzen

Den größten Anteil an den Insolvenzen nehmen die Verbraucherinsolvenzen ein. 236 Person gingen in die Privatinsolvenz, insgesamt stehen sie mit 9,7 Millionen Euro in der Kreide. 

Im Jahr 2016 beantragten 265 Personen die Privatinsolvenz und versuchten so, ihren Schuldenberg zu tilgen. 

298 Beschäftigte in Unternehmen betroffen

55 Unternehmen (59 in 2016) gingen im vergangenen Jahr pleite. Zusammen häufte sich ein Schuldenberg von 12 Millionen Euro an, betroffen waren von den Insolvenzen 298 Beschäftigte. 

C&M Stahl ist von der Pleite bedroht.

Die übrigen 44 Fälle betrafen Nachlässe, Gesamtgut, natürliche Personen als Gesellschafter sowie ehemals selbstständig tätige Personen. Die Forderungen belaufen sich auf 6,2 Millionen Euro

Positiver Trend in ganz NRW

Nur bei den ehemals selbstständig tätigen Personen hat es in Hamm einen Zuwachs gegeben. Vor einem Jahr waren es nicht 40 Fälle, sondern 34. 

In Nordrhein-Westfalen sind die Insolvenzen ebenfalls gesunken, von 30.228 in 2016 auf 28.109. 

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