Wegen Corona in Hamm weniger Hotelübernachtungen

Kaum Nachfrage: Hotelbetten – wie hier im B&B-Hotel – bleiben zurzeit immer häufiger leer.
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Kaum Nachfrage: Hotelbetten – wie hier im B&B-Hotel – bleiben zurzeit immer häufiger leer.

Hamm – Corona macht den Hoteliers in Hamm einen Strich durch die Rechnung: Lediglich 54.558 Gästeankünfte verzeichnen die 23 Hotels mit mindestens zehn Betten in den ersten neun Monaten dieses Jahres.

Das sind 39 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum, als 89.473 Gästeankünfte verzeichnet wurden. Und in diese Vergleichszahlen von IT.NRW als Statistischem Landesamt ist der Monat November, in dem wegen der verschärften Coronamaßnahmen nur Geschäftsreisende, aber keine Touristen in Hotels übernachten dürfen, noch gar nicht mit eingeflossen.

Die Zahl der Ankünfte ausländischer Gäste hat sich sogar mehr als halbiert: 10.673 wurden 2019 von Januar bis September gezählt, in diesem Jahr waren es lediglich 5 048 (minus 52,7 Prozent).

Die Zahl der Gästeübernachtungen sank von 132.036 im Jahr 2019 auf nun 94.804 (minus 28,2 Prozent), bei den ausländischen Gästen sogar von 16376 auf 8 489 (minus 48,2 Prozent). Dafür stieg die Aufenthaltsdauer der Gäste. Sie bleiben 2020 durchschnittlich 1,7 Tage in Hammer Hotels, 2019 waren es 1,5 Tage. Das gilt genauso für die ausländischen Gäste. Noch drastischer als Hamm mit seinem Minus von 39 Prozent bei den Gästeankünften hat es Münster erwischt. Hier waren es 46,6 Prozent weniger. Dortmund verzeichnete gar ein Minus von 51,2 Prozent.

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