Weniger Fälle von Krätze in Hamm - Kann jeden treffen

Krätzemilben bohren sich unter die Haut.
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Krätzemilben bohren sich unter die Haut.

Die Anzahl der Krätze-Fälle ist in Hamm im Jahr 2019 gesunken. Das geht aus einer Mitteilung der AOK Nordwest hervor.

Hamm – In Hamm wurden binnen eines Jahres 1397 Krätze-Fälle verzeichnet, 2,3 Prozent weniger als im Vorjahr mit 1430 Fällen. „Krätze ist eine ansteckende Hautkrankheit, die durch Parasiten ausgelöst wird. Um sie schnell wieder loszuwerden, ist eine Behandlung mit Salben und gegebenenfalls auch mit Tabletten notwendig“, sagt AOK-Serviceregionsleiter Jörg Kock.

Lange Zeit schien Krätze (Skabies) vergessen zu sein. Doch Deutschland-weit ist Krätze auf dem Vormarsch. Dabei ist es regional sehr unterschiedlich, wie häufig Krätze vorkommt. Typische Symptome sind starker Juckreiz und eine schuppig-krustige Haut mit kleinen Knötchen. Durch den starken Juckreiz ist die Haut oft mit blutigen Kratzspuren übersät. Die Symptome entstehen vor allem durch eine Hautentzündung. Denn wenn Krätzmilben die Haut besiedeln, wird die Haut geschädigt. Dadurch reagiert das Immunsystem und es kommt zu entzündlichen Prozessen mit den typischen Hautveränderungen.

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Spezielle lange Bürsten und eine schmale Düse am Staubsauger erleichtern das Reinigen der Heizkörper. Foto: Silvia Marks
Das häufige Anfassen der Fernbedienung hinterlässt seine Spuren - sie sollte man regelmäßig reinigen. Foto: Christin Klose
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Die Übertragung einer einzigen Milbe reicht schon aus, um Krätze zu verursachen. Daher kann eine Ansteckung mit Krätze jeden treffen. - WA

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