Eichenprozessionsspinner

Weniger Giftraupen in Hamm als 2020

Ein Schild warnt in einer Hammer Parkanlage vor dem Eichenprozessionsspinner.
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Vor dem Eichenprozessionsspinner wird gewarnt.

Die Verbreitung des Eichenprozessionsspinners nimmt in Hamm aktuell Fahrt auf: Gab es bei der Stadt bis Ende Mai nur zwölf Meldungen, sind dort mittlerweile 55 Fälle bekannt. Der Wert liegt allerdings deutlich unter dem des Vorjahres. Am 25. Juni 2020 gab es in Hamm rund 650 Meldungen.

Hamm – Es bleibe abzuwarten, ob sich die gesamte Saison des Eichenprozessionsspinners nach hinten verschiebe, sagte Stadtsprecher Lukas Huster. Oder ob die Hammer in diesem Jahr „glimpflicher davonkommen“. In den Vorjahren sei die Verbreitung der Tiere ab Anfang Juli langsam zum Erliegen gekommen. Das lasse sich aber nicht seriös abschätzen, da man bei der Stadt noch zu wenige Erfahrungswerte in Sachen Eichenprozessionsspinner habe.

Stadt kann Nester zügig beseitigen

Derzeit kämen die beauftragten Firmen mit dem Absaugen der Nester grundsätzlich noch gut hinterher, so Huster weiter. Das gelte insbesondere für neuralgische Punkte wie Schulen. Wenn die Ausbreitung der Tiere zunehmen sollte, wird die zügige Beseitigung aber natürlich auch schwieriger. Räumliche Schwerpunkte bei den Funden ließen sich nicht herauslesen.

Der Eichenprozessionsspinner (Thaumetopoea processionea) ist ein ursprünglich in Südeuropa und Vorderasien heimischer Schmetterling, der sich seit einigen Jahren in Europa ausbreitet. Die Haare der Raupe können bei Berührung bei Menschen zu einen stark juckenden Ausschlag führen. Die Hotline der Stadt Hamm ist unter Telefon (02381) 17-72 72 zu erreichen.

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