Wappnen für neue Welle

Wenige Corona-Fälle, mehr Zeit: Stadt Hamm startet Analyse des eigenen Krisen-Managements

Im Hammer Rathaus beschäftigen sich die Krisen-Manager weiter jeden Tag mit der Corona-Pandemie.
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Im Hammer Rathaus beschäftigen sich die Krisen-Manager weiter jeden Tag mit der Corona-Pandemie.

In Hamm beginnt angesichts der aktuell entspannten Lage die Analyse des Corona-Krisenmanagements.

Hamm – Kaum noch Neuinfektionen, eine übersichtliche Zahl an Infizierten. Und eine deutlich positive Tendenz: Die Corona-Lage ist im Gegensatz zu den zurückliegenden Monaten äußerst entspannt. Seit über eineinhalb Jahren haben sich bei den Mitarbeitern der Stadt Hamm und etlichen Helfern Tausende Überstunden summiert, die nun auch zumindest langsam abgebaut werden können. Zeit zum Durchschnaufen also auch für die Krisenmanager bei der Stadt, könnte man meinen. Dem ist aber nicht so. Sie nutzen stattdessen die ruhige Phase für eine Analyse. (News zum Coronavirus in Hamm)

Hesse: „Werden Maschinerie nicht herunterfahren“

Den aktuellen Sachstand zur Corona-Lage in Hamm berichtete Theo Hesse, Fachbereichsleiter Jugend, Soziales und Gesundheit, am Montag den Mitgliedern des Ausschusses für Soziales und Gesundheit: „Wir sind in einer erfreulichen Phase, was die Zahlen angeht.“ Aktuell gebe es keine Neuinfektion und keine Infizierten mehr in Alten- und Pflegeheimen. Allerdings sei ein Fall bei einem ambulanten Pflegedienst registriert worden. In der Zentralen Unterbringungs-Einrichtung (ZUE) am Alten Uentroper Weg, die vor einigen Wochen ein Hotspot war, gebe es nur noch eine akute Infektion.

„Trotzdem werden wir die Maschinerie nicht wie im vergangenen Jahr herunterfahren“, sprach Hesse die Einsatzleitung an. Sie werde die Zeit nutzen Erfahrungen auszuwerten: Was ist in Schulen und Kitas passiert? Waren die Schutzmaßnahmen effektiv? Et cetera. Diese Auswertung solle in eine umfangreiche Pandemie-Planung einfließen, die dazu dienen soll, künftig schnell und effektiv Pandemien auf lokaler Ebene zu bewältigen.

Neue Impfdosen für Hamm noch in dieser Woche

Zum Thema Impfungen teilte Hesse auf Nachfrage mit, dass die Stadt Hamm noch in dieser Woche 140 Vials (Injektionsfläschchen, eines reicht für bis zu 10 Impfungen) mit dem Vaccin von Biontech-Pfizer für Erstimpfungen erwarte. Priorität bei den Impfungen hätten dann zunächst unter anderem über 60-Jährige und Mitarbeiter stationärer sowie von Behinderten-Einrichtungen.

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