Wenig los im Maximare nach langer Corona-Zwangspause

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Ohne Maske geht wenig im Maximare.

Trostlose drei Corona-Monate liegen hinter dem Maximare. Jetzt endlich sind alle Bereiche wieder geöffnet. Einen Ansturm hat die frohe Botschaft am ersten Tag aber noch nicht ausgelöst.

Hamm – Familie Gieske konnte es kaum erwarten, bis das Maximare wieder öffnet. Seit drei Monaten war das Bad – bis auf das Sportbecken – geschlossen. Am Montagmorgen machten die Aqua- und Saunawelt wieder auf. „Wir sind froh, dass unser Kleiner wieder schwimmen gehen kann“, sagt Dimitros Gieske. Sein zweijähriger Sohn war sonst immer bei Kinderkursen in dem Bad, nun musste er pausieren.

Schon im Eingangsbereich müssen die Besucher melden, wo im Bad er sich aufhalten will. Mit Klebestreifen werden die Mindestabstände markiert, an jeder Ecke steht Desinfektionsmittel. Badegäste wie die Gieskes fühlen sich sicher, eine Ansteckung mit dem Coronavirus fürchten sie nicht. (Lesen Sie hier die aktuell geltenden Nutzungsregeln.)

Allerdings sind zur Eröffnung nur wenige Besucher in das Bad gekommen. Unter diesen herrsche aber eine freundliche Stimmung. „In den letzten Wochen habe ich fast täglich Anrufe bekommen. Gerade Senioren haben auf das Solebecken und die Solegymnastik gewartet“, sagt Oliver Garlepow. Er ist der Betriebsleiter des Maximare.

Maximare wieder komplett geöffnet - Re-Start nach Corona-Pause

Mehr Personal in der Anfangsphase

In der Anfangsphase werde mehr Personal eingesetzt, sagt er. „In den Badebereichen werden die Bademeister natürlich verstärkt ein Auge auf den Sicherheitsabstand haben. Wir appellieren jedoch auch an den Menschenverstand unserer Gäste“, erklärt er.

Auf die Rücksicht und Vorsicht anderer Badegäste hoffen auch René Schwedler und Kristin Kistner. „Wir haben uns vorher über die Vorkehrungen informiert und freuen uns jetzt einfach auf ein wenig Abwechslung im Alltag“, sagt Kistner.

Das Sportbecken ist seit zwei Wochen wieder geöffnet. Es kommen weniger Besucher als vor der Krise. Doch besser als gar keine Besucher ist das allemal: Drei Monate lang nur auf leere Schwimmbecken zu schauen, sei frustrierend gewesen, sagt Garlepow.

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