Weitere Post mit weißem Pulver eingegangen

Schon sechs "Giftbriefe" an die Hammer Bauverwaltung

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Als die ersten Briefe am Dienstag im Technischen Rathaus auftauchten, kam es noch zum Großeinsatz für die Feuerwehr samt Spezialkräften.

Hamm - Die ominöse Briefattacke auf die Hammer Bauverwaltung reißt nicht ab. Zwei weitere vermeintliche Giftbriefe wurden am heutigen Mittwoch von der Polizei im Technischen Rathaus an der Gustav-Heinemann-Straße sichergestellt. Insgesamt sind jetzt sechs Briefe mit verdächtigen Substanzen aufgetaucht.  

Die jüngsten Funde im Technischen Rathaus waren mit keinem Großeinsatz verbunden, so wie noch am Dienstag. Die Feuerwehr rückte erst gar nicht aus, nachdem die Briefe gegen 10 Uhr zugestellt und von den Stadtmitarbeiterm entdeckt worden waren. Neben Stadtbaurätin Rita Schulze Böing hatte am Dienstagabend ein weiterer Mitarbeiter des Bauordnungsamtes, der im Kreis Unna wohnt, ein Kuvert, das mit einer weißen Substanz gefüllt war, in seiner Privatpost. Auch in diesem Fall wurden Polizei und Feuerwehr alarmiert. Auch dieser Brief wurde sichergestellt und soll nun wie alle anderen im Landeskriminalamt untersucht werden.

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Spezialisten der Feuerwehr hatten am Dienstagnachmittag zumindest bezüglich des ersten aufgefundenen Briefes ausschließen können, dass das darin befindliche weiße Pulver gefährlich sein könnte. Um welche Substanz es sich genau handelt, wurde nicht verifiziert.

Weißes Pulver im Job-Center

Im September hatte ein 36-jähriger Mann aus Holzwickede im Job-Center Unna weißes Pulver verstreut und damit ebenfalls einen Großeinsatz ausgelöst. Bei dem Pulver hatte es sich um Kochsalz gehandelt. Zusammenhänge zu den aktuellen Fällen in der Hammer Bauverwaltung sehen die Ermittler der Polizei nicht. "Aber wir haben Ermittlungsansätze", sagte deren Sprecher Christopher Grauwinkel.

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