Hammer hat die Quittung bekommen

Weil er im Auto telefonierte: Polizei entlarvt Drogendealer

Telefonieren im Auto
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Telefonieren ohne Freisprechanlage wurde einem Dealer in Hamm zum Verhängnis.

Weil er während einer Autofahrt telefoniert hatte, ist die Polizei Hamm im Oktober 2020 per Zufall einem Drogendealer auf die Schliche gekommen. Jetzt bekam er die Quittung.

Hamm – Der 39-jährige Hammer hatte vor der Kontrolle durch die Beamten in Heessen zehn Kokain-Bubbles in einem Gebüsch verschwinden lassen. Ferner fanden die Polizisten, die zunächst nur von einem Handyverstoß ausgegangen waren, bei ihm 6000 Euro in bar zuzüglich einer Liste mit Namen von Personen, bei denen er das Geld zuvor offenbar eingenommen hatte.

Wegen Drogenhandels musste sich der vorbestrafte Mann - er ist Deutscher - jetzt vor dem Schöffengericht verantworten. Er räumte die Tat ein und wurde zu einer Freiheitsstrafe von einem Jahr und sechs Monaten verurteilt. Die Strafe wurde zur Bewährung ausgesetzt. Ihm wurde zur Auflage gemacht, eine ambulante Drogentherapie zu machen.

Das Urteil ist bereits rechtskräftig.

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