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„Großes Potenzial“: Fahrplan für Weihnachtsmarkt 2022 steht fest

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Von: Markus Hanneken

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Viele leere Tische: Der Weihnachtsmarkt an der Pauluskirche ist die meiste Zeit des Tages wie leer gefegt.
Auf dem Weihnachtsmarkt an der Pauluskirche war 2021 oft „tote Hose“. © Robert Szkudlarek (Archiv)

Zum ersten Mal überhaupt wurde der Weihnachtsmarkt an der Pauluskirche in Hamm 2021 nicht vor Weihnachten beendet. Die Umstände waren gelinde gesagt schlecht. Jetzt steht der Fahrplan für dieses Jahr fest.

Hamm – Der große Weihnachtsmarkt in der Stadtmitte soll auch in diesem Jahr über die Weihnachtstage hinaus bis kurz vor Silvester stattfinden. Das ist das wichtigste Ergebnis bilanzierender Gespräche der Verantwortlichen und Beteiligten im ersten Quartal 2022. Im Vorjahr war der Hammer Weihnachtsmarkt erstmals überhaupt in seiner Geschichte nicht vor Heiligabend beendet, sondern danach fortgesetzt worden.

Die Stadt und die Händler sind also nicht entmutigt, sondern wollen es nochmal wissen. Denn die Bilanz der Premiere war mindestens aus wirtschaftlicher Sicht mehr schlecht als recht. Was allerdings auch den belastenden Umständen geschuldet war: denn sowohl strenge Corona-Regeln als auch oft mäßiges Wetter vermiesten vielen Hammern die Lust aufs Innenstadt-Bummeln. Schausteller und Besucher zeigten sich damals in Umfragen vor allem erleichtert, dass der Hammer Weihnachtsmarkt „überhaupt stattfinden“ konnte; mehrere andere Bundesländer hatten nämlich die Reißleine gezogen und abgesagt oder abgebrochen.

Nach Angaben von Stadtsprecher Tom Herberg zog der Beirat Einzelhandel bereits im Januar ein Resümee. Im März hätten zudem Gespräche mit dem Vorstand des Schaustellervereins „Hand in Hand“ und mit den Wochenmarkthändlern stattgefunden. Weil die Beteiligten in der Verlängerung grundsätzlich „großes Potenzial“ sähen, stimmten sie schließlich erneut für diese Variante.

Weihnachtsmarkt 2022: Bahnhofstraße erneut raus

Somit stehen zumindest die Rahmendaten für den Weihnachtsmarkt 2022 bereits fest: Auftakt soll am 21. November sein – der Tag nach Totensonntag – , der Abschlusstag soll Freitag, 30. Dezember, sein. Wie im Vorjahr soll der Markt nicht in die Bahnhofstraße ausgedehnt werden, sondern sich ausschließlich auf dem Marktplatz rund um die Pauluskirche abspielen.

Mit den Detailplanungen kann und wird sich die Stadt nach den Kernentscheidungen nun Zeit lassen. In den kommenden Monaten sollen zunächst das Stadtmarketing und dann ab 1. Juli die neu ins Leben gerufene „Impulsagentur“ – sie bindet künftig das Stadt- und Standortmarketing und die Förderung von Innovationen und Unternehmen – als Veranstalter die Verantwortung übernehmen, weitere Gespräche führen und notwendige Abstimmungen vornehmen. Wie in den Vorjahren sollen „alle relevanten Gruppen eingebunden“ werden, verspricht Stadtsprecher Herberg.

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