„Das kann man besser organisieren“

Autos der Anwohner der Martinstraße ohne Ankündigung von Baufahrzeugen eingekeilt

Da ging nichts mehr: Von allen Seiten eingekreist war auch dieser Mercedes.

Keine Frage: Auch die Menschen im Hölzken freuen sich darüber, dass sie schon in Kürze schnelles Internet bekommen. Doch das freut nicht jeden.

Lohauserholz – Weniger gut finden sie es jedoch, dass, wie gestern Morgen auf der Martinstraße geschehen, die Grundstückseinfahrten im Zuge der Kabelverlegung ohne Vorankündigung einfach abgesperrt werden. Betroffen waren unter anderem die dortigen Terrassenhäuser.

Ein Autofahrer sei, wie ein Anwohner berichtete, morgens rausgeklingelt worden und habe im Schlafanzug sein am Straßenrand geparktes Auto an die Seite fahren müssen. „Andere sind zunächst erst gar nicht aus ihrer Garage herausgekommen.“ Erst nachdem die Bauarbeiter die Absperrung an die Seiten geschoben hätten, hätten sie die Zufahrt verlassen können. „Das alles kann man auch besser organisieren“, so sein Fazit.

So hätten die Verantwortlichen die Anwohner schon Ende voriger Woche darüber informieren können, dass am Montag Breitbandkabel auf dem Gehweg verlegt werden. Auch Hinweisschilder, dass ab einem bestimmten Zeitpunkt nicht mehr an der Martinstraße geparkt werden darf, hätten im Vorfeld aufgestellt werden können. „Dann hätten sich alle Anwohner darauf einstellen und ihre Autos rechtzeitig an die Seite fahren können.“

Martinstraße kein Einzelfall

Ähnliche Probleme hatte es auch schon Ende März auf der Sandbochumer Straße gegeben. Auch dort waren Anwohner von plötzlich aufgerissenen Zufahrten überrascht worden. Damals hatten die Stadtwerke gegenüber dem WA erklärt, dass sie eigentlich ein bis zwei Tage vorher über die anstehenden Arbeiten informiert werden sollten. Man habe die ausführenden Firmen in dieser Frage noch einmal sensibilisiert, so eine Sprecherin seinerzeit.

Leider scheinen nicht alle dieses Anliegen verinnerlicht zu haben, wie jetzt das Beispiel von der Martinstraße zeigt.

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