Neue Ansage der Stadt Hamm

Wegen hoher Corona-Zahlen kein Sportunterricht mehr in Turnhallen - eine Ausnahme gibt es

Die Turnhallen stehen dem Schulsport in Hamm nicht mehr zur Verfügung.
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Die Turnhallen stehen dem Schulsport in Hamm nicht länger zur Verfügung. Ausgenommen sind die Sport-Leistungskurse.

Der Sportunterricht an allen Schulen in Hamm darf ab sofort nicht mehr in den Turnhallen durchgeführt werden. Es gibt allerdings eine Ausnahme.

Update, 16. November, 16 Uhr: Das Hallenverbot gilt nicht für die Schüler, die das Fach Sport als Leistungskurs gewählt haben. Für sie gilt seit diesem Montag eine Ausnahmeregelung. Das betrifft insgesamt vier Leistungskurse am Märkischen Gymnasium, am Hammonense und am Galilei-Gymnasium. 

Schließung als Vorsorge-Maßnahme

Hamm - „Das ist eine vorbeugende Maßnahme, um die Nachverfolgungs-Kapazitäten des städtischen Corona-Teams auf einem leistungsfähigen Stand zu halten, der die zeitnahe Benachrichtigung aller Kontaktpersonen sicherstellt“, sagt Hammer Oberbürgermeister Marc Herter am Freitag. (Corona-Spezialressort für Hamm.)

Durch den weiteren Anstieg der mit dem Covid-19-Erreger infizierten Bürger in den zurückliegenden Tagen seien die vorhandenen Personalressourcen zurzeit ausgelastet, heißt es. Sollte es in den nächsten Tagen Neuinfektionen von Schülern geben, die am Sportunterricht in einer Turnhalle teilgenommen haben, würde das sehr wahrscheinlich dazu führen, dass die Nachverfolgung all ihrer Kontaktpersonen unverhältnismäßig lange dauern würde. „In eine solche Lage wollen wir gar nicht erst kommen“, betont Herter.

Sporthallen in Hamm geschlossen: Alternativen benannt

Die Schließung der Turnhallen bedeutet nicht automatisch die Einstellung des Sportunterrichts an den Hammer Schulen. „Theoretischer Sportunterricht ist ebenso möglich wie Unterrichtseinheiten im Freien, soweit das Wetter dies zulässt“, ergänzte Bildungsdezernentin Dr. Britta Obszerninks. - WA

Die Turnhallen-Maßnahme ist nur ein Baustein, mit dem die Stadt die Corona-Zahlen entspannen will. Zeitgleich wurde etwa bekannt, dass ein Gutteil des Schulbusverkehrs morgens entzerrt werden soll.

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