Zahl der Intensivbetten in Hamm wegen Corona verdoppelt

Im Evangelischen Krankenhaus (EVK) soll eine weitere, komplette Intensivstation eingerichtet werden.
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Wegen möglicher weiterer Corona-Fälle soll im Evangelischen Krankenhaus (EVK) eine weitere, komplette Intensivstation eingerichtet werden.

In Hamm wurde die Anzahl der Intensivbetten mit Blick auf die Corona-Ausbreitung inzwischen nahezu verdoppelt. Das teilte ein Stadtsprecher auf WA-Anfrage mit.

Hamm – Als Reaktion auf die Corona-Krise gibt es demnach inzwischen 26 sogenannte Low-Care-Betten, bei denen eine Beatmung mittels Sauerstoffmaske möglich ist, und 61 High-Care-Betten, bei denen über einen Tubus, also eine Hohlsonde, beatmet werden kann. ECMO-Betten, bei denen von einer Maschine außerhalb des Körpers die Atemfunktion übernommen wird, gibt es in Hamm dagegen nicht. Die Kapazitäten sollen weiterhin ausgebaut werden, erklärte der Stadtsprecher.

Im Evangelischen Krankenhaus (EVK) soll eine weitere, komplette Intensivstation eingerichtet werden. Ähnliches ist in den anderen Krankenhäusern möglich. Diese Betten stehen allerdings nicht nur für Corona-Patienten zur Verfügung. Auch Menschen mit anderen akuten, schweren Erkrankungen – etwa Herzinfarkt oder Schlaganfall – werden weiter behandelt.

60 bis 80 Prozent der Betten waren deshalb schon vor der Corona-Krise dauerhaft belegt.

Einen Einblick in aktuellen Krankenhaus-Alltag bekommen Sie hier.

Coronavirus in Hamm - weitere Infos:

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