Sichtbehinderung durch geparkten Sprinter: An der Weetfelder Straße sollen nur noch Pkw parken

Auf einem Teilstück der Weetfelder Straße sollen demnächst nur noch Pkw parken.
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Auf einem Teilstück der Weetfelder Straße sollen demnächst nur noch Pkw parken.

Schon seit Monaten beschäftigt sich die Verwaltung mit der Verkehrs- und Parksituation im Bereich der Weetfelder Straße 171 bis 184. Jetzt zeichnet sich eine Lösung ab.

Weetfeld – Wie Christian Breßler von der Straßenverkehrsbehörde auf der Bezirksvertretersitzung mitteilte, wolle man die Beschilderung in Höhe der Doenchstraße dahingehend ändern, dass dort nur Pkw und somit keine Sprinter mehr parken dürfen.

Das Problem ist nämlich, dass, wie Anwohner immer wieder schilderten, die Weetfelder Straße in diesem Bereich einen leichten Knick macht und größere Fahrzeuge am Straßenrand die Sicht versperren. Wie der Verwaltungsmitarbeiter sagte, habe man diesbezüglich das Gespräch mit dem Eigentümer der Sprinter gesucht und vorgeschlagen, dass er seine Fahrzeuge an einer anderen, übersichtlicheren Stelle parken solle. Eine Übereinkunft habe man aber nicht erzielen können.

Keine Sichtbehinderung mehr durch geparkte Sprinter

Daher sollen jetzt entsprechende Schilder das Parken regeln. Sie sollen zeitnah aufgestellt werden. Der Verwaltung sei zwar klar, dass es dadurch nur zu einer Verdrängung der Sprinter komme. Man hoffe aber, dass es an anderer Stelle keine Sichtbehinderungen gebe, so Breßler. Das wünschen sich auch die Bezirksvertreter, allen voran Bezirksvorsteher Udo Schulte.

Angesichts der bisherigen Situation habe es viele Beschwerden gegeben. Die jetzige Lösung sei ein Kompromiss. CDU-Fraktionschef Anton Harling sah das ähnlich. Allerdings müsse es sich erst noch zeigen, ob die Probleme dadurch gelöst werden. Elvira Stöhs (Bündnis 90/Die Grünen) hält es daher für zwingend erforderlich, dass der Kommunale Ordnungsdienst die Einhaltung der neuen Parkregel kontrolliert.

Wie Breßler daraufhin sagte, werde der KOD im Rahmen seiner Möglichkeiten Kontrollen durchführen. Übrigens: Anlass, das alternierende Parken auf der Weetfelder Straße insgesamt zu ändern, gibt es für die Verwaltung nicht.

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