Wasserstoff-Zentrum nimmt Fahrt auf

Daumen hoch für den Wasserstoff: Sven Becker (Sprecher der Trianel Geschäftsführung), Dr. Martin Buschmeier (Geschäftsführer Trianel Gaskraftwerk Hamm), Klaus Horstick (Leiter Trianel Projektentwicklung), OB Marc Herter sowie die Stadtwerke-Geschäftsführer Jörg Hegemann und Reinhard Bartsch nach der Unterzeichnung des „Letter of Intent“.
+
Daumen hoch für den Wasserstoff: Sven Becker (Sprecher der Trianel Geschäftsführung), Dr. Martin Buschmeier (Geschäftsführer Trianel Gaskraftwerk Hamm), Klaus Horstick (Leiter Trianel Projektentwicklung), OB Marc Herter sowie die Stadtwerke-Geschäftsführer Jörg Hegemann und Reinhard Bartsch nach der Unterzeichnung des „Letter of Intent“.

Das Projekt „Wasserstoffproduktion Hamm“ nimmt Fahrt auf. Am Dienstag haben Trianel, die Stadtwerke Hamm und Oberbürgermeister Marc Herter eine Absichtserklärung unterzeichnet, möglichst schnell eine Wasserstoffproduktion zu errichten.

Hamm – Nachdem die Bundesregierung ihre nationale Wasserstoffstrategie und die Landesregierung NRW ihre Wasserstoff-Ziele vorgelegt haben, gehen die Stadt Hamm, die Stadtwerke Hamm sowie Trianel nun die Errichtung eines Wasserstoffclusters aktiv an. Laufen wissenschaftliche Begleitung und Förderzusagen nach Plan, dann soll schon im Jahr 2024 auf dem Trianel-Gelände mit der Herstellung von Wasserstoff begonnen werden. Errichtet wird eine großtechnische Elektrolyseanlage von bis zu 20 Megawatt. Sie soll mit Strom aus erneuerbaren Energien betrieben werden und erweiterbar sein.

Vor vier Monaten hat sich Bundesumweltministerin Svenja Schulze zum ersten Mal in Hamm von den Plänen berichten lassen. Dass nun ein weiterer wichtiger Schritt gegangen wird, bewerteten die Beteiligten als sehr zügig.

Das Projekt könne Strahlkraft in die ganze Region haben, sagte OB Herter. Wasserstoff verbinde eine neue wirtschaftliche Dynamik mit zukunftssicheren Arbeitsplätzen und einer nachhaltigen Entlastung des Klimas, so Herter. Gerade nach der verkündeten Schließung des RWE-Kraftwerkes sei das der richtige Weg.

Als ein Zukunftsprojekt bezeichnete der Sprecher der Trianel-Geschäftsführung, Sven Becker, den Aufbau einer modernen Wasserstoffinfrastruktur in Hamm.

Als Nächstes wollen die Projektpartner eine Machbarkeitsstudie auf den Weg bringen, die die Grundlage für weitere Fördermittel ist. Ist diese fertig, soll mithilfe der Wasserstoffstrategie weiter investiert werden. Die Stadtwerke planen beispielsweise die Anschaffung von 30 Bussen, die mit Wasserstoff betrieben werden.

Neben der Produktion von Wasserstoff hoffen die Partner darauf, dass sich Unternehmen im Umfeld des Kraftwerkes ansiedeln, die den Wasserstoff für ihre Produktion benötigen. Entsprechende Gespräche laufen bereits.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf wa.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare