Nur 15 Jahre nach der Einweihung

Wasserschaden in Sporthalle kostet fast eine Million Euro

Wasserschaden im Umkleidebereich: An der Sporthalle der Konrad-Adenauer-Realschule ist eine Baustelle eingerichtet worden. Als Umkleiden sollen vorübergehend Container (hinten im Bild) dienen.
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Wasserschaden im Umkleidebereich: An der Sporthalle der Konrad-Adenauer-Realschule ist eine Baustelle eingerichtet worden. Als Umkleiden sollen vorübergehend Container (hinten im Bild) dienen.

Berge – 15 Jahre nach der Einweihung der Sporthalle an der Konrad-Adenauer-Realschule müssen in dieser umfangreiche Sanierungsmaßnahmen durchgeführt werden. Es fallen Kosten von rund 850 000 Euro an. Aufgrund des jungen Alters der Halle hatte sich die Stadt natürlich nach möglichen Regressansprüchen erkundigt. „Das ist geprüft und verneint worden“, erklärte Stadtsprecher Lukas Huster.

Was ist passiert? In den Räumlichkeiten im gesamten Umkleidebereich der Sporthalle (nicht in der Sporthalle selbst) gebe es ein Problem mit stehendem Wasser auf der Bodenplatte einschließlich einer festgestellten Schimmelpilzbildung in der Dämmschicht. Es seien Leckagen am wasserführenden Leitungsnetz festgestellt worden. „Die Feuchtigkeit hat sich erst unbemerkt aus den Leckagen unter dem Estrich ausgebreitet, es hat gedauert, bis die Schäden überhaupt an der Oberfläche sichtbar geworden sind“, so Huster.

Was wird nun gemacht? Huster: „Um die Schäden zu beheben, wird der Umkleidebereich entkernt, es wird eine Schadstoffsanierung durchgeführt, das wasserführende Leitungsnetz wird komplett neu aufgebaut und anschließend werden der Fußboden und die Wände wieder neu errichtet.“ Bis zu den Sommerferien dauern die Arbeiten.

Immerhin kann der Sportbetrieb während der Bauphase dieser Zeit aufrechterhalten werden – zumindest sobald wieder Sport erlaubt ist. Vorsorglich und vorausschauen wurden bereits jetzt die Umkleide-Container aufgestellt. „Container je nach weiterer Pandemie- und Lockdownentwicklung erst kurzfristig zum Wiederöffnen der Schulen und Sporthallen aufzustellen, hätte aufgrund der Kurzfristigkeit kostenmäßig wohl keine Vorteile gebracht und nur den kurzfristigen Aufwand für Verwaltung und Schule erheblich erhöht“, erklärt Huster. Auf Duschcontainer sei aber aufgrund der Pandemie verzichten worden.

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