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Der Wasserkreislauf

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Der Wasserkreislauf der Erde. - Bild: Voigt/Fotolia.com

Die Erde ist auch als blauer Planet bekannt. Bilder aus dem Weltall zeigen eindrucksvoll die Wasserfülle der Erde, die drei Viertel der Oberfläche ausmacht. 97 Prozent des Wassers auf der Erde sind Salzwasser.

Die Wasserreservoire des Planeten hängen alle zusammen. Ihr Zusammenspiel sorgt für den Wasserkreislauf der Erde.

Durch Sonneneinstrahlung verdunstet das Wasser aus den Flüssen, Ozeanen und Seen und gelangt in die Atmosphäre. Angetrieben von Winden verteilt sich der Wasserdampf auf der Erde, bis er abkühlt und als Niederschlag in Form von Hagel, Regen oder Schnee wieder zurück in Gewässer oder den Boden gelangt. Im Boden versickert das Wasser und damit entsteht wieder Grundwasser. Bei dieser Versickerung findet eine Filterung statt, in der das Wasser gereinigt wird. Der Wasserkreislauf sorgt dafür, dass aus dem Salzwasser Süßwasser wird, das für Menschen lebensnotwendig ist. Eine wichtige Rolle im Wasserkreislauf besitzen vor allem die Wälder. Einem Schwamm ähnlich saugen sie das Wasser auf, speichern es und geben es nach und nach wieder ab. Baumwurzeln festigen den Boden, der Wasser speichert. Die Kronen der Bäume geben Moosen und anderen Pflanzen Schatten, die Wasser speichern. Die Bäume selbst verdunsten Wasser, das dann wieder als Niederschlag fällt. Große Wälder erzeugen somit einen Teil ihrer Niederschläge selbst und beeinflussen weiträumig den Wasserhaushalt.

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