Zweiter Bauabschnitt startet in Kürze

Sanierung: Wambelner Straße wird schon wieder voll gesperrt - Zeitplan klar

Die Sanierung steht an: Die Wambelner Straße wird ab dem 8. März zwischen Allen und Wambeln voll gesperrt.
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Die Sanierung steht an: Die Wambelner Straße wird ab dem 8. März zwischen Allen und Wambeln voll gesperrt.

Der zweite Bauabschnitt auf der Wambelner Straße steht bevor. Nach Auskunft des Landesbetriebs Straßen-NRW ist geplant, am Montag, 8. März, mit den Arbeiten zu beginnen.

Allen/Wambeln – Die Straße wird während der Bauarbeiten zwischen der Einmündung „Auf der Breite“ bis Wambeln (Kreuzung Scheidinger Straße/Sönnernstraße) voll gesperrt sein. „Wir rechnen mit einer Bauzeit von etwa vier Wochen“, erklärt Nadia Leihs, Sprecherin des Landesbetriebs Straßen-NRW.

Bei den Prognosen sei es natürlich von Bedeutung, dass die Temperaturen während der Arbeiten im deutlichen Plusbereich bleiben. Wetterbedingt könne sich immer eine Verzögerung ergeben. „Aber wir sind zuversichtlich, dass die Dauer der Sperrung so gering wie möglich bleibt“, sagt Leihs.

Straßen-NRW setzt die Arbeiten fort, die im Spätherbst auf dem ersten Teilstück zwischen Oberster Kamp und Auf der Breite durchgeführt worden waren. Deck- und Binderschicht werden auf einer Länge von 2,3 Kilometern komplett entfernt und erneuert.

Etwas aufwendiger werden die Arbeiten im Bereich der Zufahrten zu Höfen und Häusern entlang der Strecke, erklärt die Sprecherin. Und auch die Straßenränder werden erneuert. Dabei denkt der Landesbetrieb mit Blick auf den ersten Bauabschnitt um. So werden die Bankette nun mit Schotter befestigt. Dies solle nachträglich auch entlang des ersten Teilstücks noch einmal entsprechend überarbeitet werden. Die dortigen Bankette aus Erde hielten den Reifen ausweichender Lkw nicht stand. Das Setzen von Gittersteinen am Straßenrand sei „aus Platzgründen entlang der Wambelner Straße nicht möglich“, sagt Leihs.

Auch die Fahrbahnmarkierungen werden zum Abschluss der Arbeiten noch einmal neu erstellt. Diese seien ohnehin nur provisorisch aufgetragen worden, sagt Leihs.

Die Umleitung

Die Umleitung wird wie bei den Arbeiten des ersten Teilstücks über den Obersten Kamp, die Werler Straße und die Pentlinger Straße verlaufen. Das haben Landesbetrieb und Stadt Hamm festgelegt.

Dabei werden mit Blick auf die teils engen Straßenverhältnisse und das erwartete erhöhte Verkehrsaufkommen einige Zusatzmaßnahmen getroffen, erklärt Stadtsprecher Lukas Huster. Zum einen werde es auf der Werler Straße in Fahrtrichtung Werl einen Linksabbiegestreifen auf die Pentlinger Straße geben. „Damit soll ein Rückstau auf der Werler Straße vermieden werden“, sagt Huster. Im Kreuzungsbereich Pentlinger Straße/Allener Straße wird eine Ampelanlage aufgestellt. Ebenso wird eine Ampel den Verkehr auf der Allener Straße im Bereich der kurvigen Ortsdurchfahrt regeln, um dort Begegnungsverkehr zu verhindern.

Tempo 30 für Lkw wird geprüft

Die CDU-Bezirksfraktion hatte für die kommende Bezirksvertretersitzung einen Antrag formuliert, für die Wambelner Straße solle ein Tempolimit für Lkw geprüft werden. Der Vorschlag: 30 Kilometer pro Stunde. Die Stadtverwaltung hat nun versprochen, eine Anfrage unter Zugrundelegung der Unfallstatistik an den Landesbetrieb Straßen-NRW zu richten. Bei einer Landesstraße kann die Stadt nicht einfach selbst die zuständige Höchstgeschwindigkeit reduzieren, sondern das Tempolimit nur in Absprache mit dem Baulastträger einrichten. Das ist in diesem Fall der Landesbetrieb. Derzeit gilt Tempo 50, allerdings nur, weil der neue Asphalt zunächst noch eingefahren werden muss. Danach würde wieder Tempo 100 gelten. Diesbezüglich haben die Jäger des Hegerings Rhynern den Wunsch geäußert, ein generelles Tempolimit einzuführen, um die vielen Wildunfälle dort zu reduzieren.

Für die Komplett-Sanierung wird auch die B63 zwischen Hamm und Werl gesperrt.

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