Sanierung

Wambelner Straße schon bald wieder frei - neue Sperrung bereits angekündigt

Die Wambelner Straße zwischen Rhynern und Allen wird nach der Sanierung noch dieses Jahr freigegeben.
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Die Wambelner Straße zwischen Rhynern und Allen wird nach der Sanierung noch dieses Jahr freigegeben.

Rhynern/Allen – Gute Nachrichten für alle Verkehrsteilnehmer. Aller Voraussicht nach wird die Wambelner Straße in wenigen Tagen wieder freigegeben, spätestens bis Weihnachten sollten die Restarbeiten erledigt sein, teilte ein Sprecher des Landesbetriebs Straßen-NRW mit.


Die Sanierungsarbeiten der Landesstraße 669 liegen damit absolut im Zeitplan. Zuletzt bremste lediglich die Witterung ein schnelleres Vorankommen. „Wir konnten nicht weiter arbeiten, da die Temperaturen für Asphaltarbeiten zu niedrig waren“, erklärt der Sprecher. Dafür seien mindestens fünf Grad plus erforderlich, erklärte er. Mit Blick auf den Wetterbericht zeigt er sich aber zuversichtlich, dass es weitergehen kann. Denn die Temperaturen sollen wieder steigen. Ebenso sind keine dauerhaften Regenfälle angesagt, auch das würde die Arbeiten verhindern.

Die neue Asphaltdecke ist zum größten Teil bereits gezogen. Noch stehen Restarbeiten, insbesondere am Straßenrand an. Sobald diese abgeschlossen sind, wird die Straße für den Straßenverkehr wieder freigegeben. Seit Ende Oktober ist Verbindungsstrecke von Allen und Wambeln nach Rhynern zwischen den Einmündungen „Auf der Breite“ und „Oberster Kamp“ voll gesperrt.

Bei dieser Maßnahme handelt es sich um den ersten Bauabschnitt. Im Anschluss wird die Asphaltdecke der Wambelner Straße zwischen der Einmündung „Allener Straße“ bis hoch nach Wambeln erneuert und die Straßenränder befestigt. „Damit werden wir aber erst im Frühjahr, vielleicht im März beginnen“, erklärt der Behördensprecher.

Die Pause habe auch mit der Witterung zu tun. „Wir starten erst, wenn längere Frostperioden ausgeschlossen werden können“, so der Sprecher. Damit werde verhindert, dass die Baustelle zwischenzeitlich stillgelegt werden müsse. „Das würde die Sperrung der Straße unnötig in die Länge ziehen“, erklärte er. Spielt die Witterung mit, rechnet Straßen-NRW mit einer sechswöchigen Bauzeit des zweiten Abschnitts.

Tempo 50 bleibt vorerst

Die Verkehrsteilnehmer, die nun hoffen, dass das Tempolimit auf dem Teilstück entlang des Gewerbeparks wieder aufgehoben wird, müssen sich noch etwas gedulden. „Wesentliche Faktoren, das Tempolimit wieder auf 100 Kilometer pro Stunde heraufzusetzen, sind Fahrbahnmarkierungen und eine gewisse Griffigkeit des neuen Asphalts“, erklärt Stadtsprecher Lukas Huster auf Anfrage. Diese Griffigkeit erhalte der Asphalt dadurch, dass er benutzt wird, also Kraftfahrzeuge die Straße befahren. Und das könne durchaus noch mehrere Wochen dauern. Straßen-NRW werde die Situation beobachten und schließlich ein Signal an die Stadt Hamm geben, sobald die Reduzierung auf Tempo 50 aufgehoben werden kann.

Das Heruntersetzen der erlaubten Höchstgeschwindigkeit war einst aufgrund der extrem Straßenschäden veranlasst worden. Seit Einführung von Tempo 50 gingen der Polizei und der Stadt Hamm zahlreiche Temposünder auf diesem Streckenabschnitt ins Netz – und das dürfte noch ein paar Wochen so bleiben.

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