Waldenburger Straße: "Asbest keine Überraschung"

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In den Hochhäusern an der Waldenburger Straße soll nicht nur in den Balkonbrüstungen Asbest verbaut worden sein.

HERRINGEN - Waren es Blauäugigkeit und grenzenlose Naivität oder war es bewusstes Kalkül, dass die Stadtverwaltung beim Schnellkauf der drei Hochhäuser in der Waldenburger Straße in Herringen im Februar dieses Jahres die Asbestproblematik offenbar vollkommen ausgeklammert hatte?

„Die Häuser wurden 1965 errichtet. Damals war Asbest ein gängiger und beliebter Baustoff. So etwas will man in der Fachverwaltung nicht gewusst haben?“, wundert sich Grünen-Ratsherr Karsten Weymann.

Die als Überraschungsnachricht verkaufte Information vom Asbestfund fünf Monate nach dem Kaufgeschäft sei doch gar keine Überraschung; das sei absehbar gewesen, sagte Weymann gestern aus seinem Urlaubsort in Norditalien. „Die Stadt hat die Mietshäuser offenbar völlig ungeprüft gekauft.“

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Unter dem Druck der existenten Mietverträge zwischen dem Grundpfandrechtsinhaber, der Domo Immobilien GmbH und Westfleisch, habe sich Oberbürgermeister Thomas Hunsteger-Petermann offensichtlich dazu hinreißen lassen, die Katze im Sack zu kaufen, so Weymann.

Ein Motiv für diese Kurzschlusshandlung sei sicher der Zeitpunkt kurz vor den Kommunalwahlen gewesen. „Jetzt stellt sich heraus, dass es ein teurer Wahlkampf auf Kosten der Steuerzahler war“, sagte der Grünen-Politiker.

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