OB-Hilfe für AKP-Politiker unter Beschuss

22 Reisen in die Türkei - Streit hat Nachspiel im Rat

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Oberbürgermeister Thomas Hunsteger-Petermann

Hamm – 52 Mal haben sich in den vergangenen fünf Jahren Delegationen aus der Türkei mit Vertretern aus der Stadt Hamm getroffen. Am Dienstag muss sich der Oberbürgermeister erklären.

30 Mal waren Vertreter türkischer Kommunen in Hamm, 22 Mal waren Hammer Delegationen in der Türkei. Diesen gehörte aber nicht immer der OB an. Das geht aus einer Auflistung der Stadt Hamm hervor, die sie auf Nachfrage unserer Redaktion zusammengestellt hat.

Danach waren Vertreter der Hammer Stadtverwaltung acht Mal in Afyon, fünf Mal in Bagcilar, sieben Mal in Seferihisar und jeweils einmal in Karsiyaka und Istanbul. Die Kosten für die Flüge hat jede Kommune selber bezahlt, die Übernachtungen die Gastgeber-Stadt.

Ähnlichen Fragen wird sich Oberbürgermeister Thomas Hunsteger-Petermann auch am Dienstag, 26. März, im Rat stellen müssen. Nach seiner AKP-Wahlkampfhilfe hat die Fraktion der Linken zahlreiche Fragen an die Verwaltung aufgelistet.

Hunsteger wird sich erklären müssen

Hamms Stadtoberhaupt wird sich in der Sitzung des Rates erklären müssen. Das hatte der Koalitionspartner SPD nach seiner Reise in die Türkei gefordert. Dort hatte Hunsteger-Petermann für seinen Freund Lokman Carigici, er ist Bürgermeister des Istanbuler Stadtteils Basilar, Wahlkampf gemacht. Carigici gehört der AKP an.

Vertreter der Stadtverwaltung waren übrigens nicht nur in der Türkei: 13 Mal waren sie in Bradford (England), zwei Mal mit Kalicz (Polen), vier Mal in Troyan (Bulgarien) und einmal in Samokov (Bulgarien).

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