Brandstiftung in Hamm

Während der Ausgangssperre: Junge Männer zündeln an drei Stellen in der Innenstadt

Ein Polizeiwagen fährt mit Blaulicht schnell über eine Straße.
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Die Polizei Hamm hat zwei mutmaßliche Brandstifter ertappt (Symbolbild).

Die Hammer Polizei hat zwei Männer gefasst, die mutmaßlich in der Nacht von Sonntag auf Montag in der Hammer Innenstadt gezündelt haben.

Hamm - Auf die Schliche kamen die Ermittler den beiden jungen Männern (19 und 20 Jahre), nachdem zunächst an einem Gebäude am Ostenwall/Ecke Südstraße ein Müllcontainer brannte. Wie die Polizei mitteilt, war der Brand vorsätzlich gelegt worden. Kurz darauf, fanden sich weitere, brennende Spuren der Zündler in der Innenstadt, die die Polizei auch dank aufmerksamer Zeugen immer näher an die vermeintlichen Brandstifter heranführte.

Aufmerksame Zeugen führen Ermittler zu den Verdächtigen

Noch während die Feuerwehr gegen 2.30 Uhr den Brand am Ostenwall löschte, machte ein Zeuge die Einsatzkräfte schon auf glimmende Zeitungsprospekte in einem Einkaufswagen im Bereich der Gutenbergstaße aufmerksam. Wenig später bemerkte ein Anwohner einen brennenden Mülleimer an der Kreuzung Sedanstraße/Hohe Straße.

Zwei junge Männer (19 und 20 Jahre), die im Verdacht stehen, die Brände gelegt zu haben, traf die Polizei dann gegen 2.45 Uhr auf der Schumannstraße an. Gegen sie wird nun wegen Brandstiftung, Sachbeschädigung und Verstößen gegen die nach wie vor ab 22 Uhr geltenden Ausgangsbeschränkungen ermittelt.

1.000 Euro Schaden - und Zusammenhang mit anderen Taten?

Durch den brennenden Müllcontainer wurden auch Teile eines Betonpfeilers an der Zufahrt zu einer Tiefgarage am Ostenwall beschädigt. Der entstandene Gesamtschaden wird auf etwa 1.000 Euro geschätzt.

Ob die beiden Männer auch mit anderen Brandstiftungen im Bereich der Innenstadt oder anderen Stadtbezirken in den vergangenen Monaten in Verbindung gebracht werden können, teilte die Polizei noch nicht mit.

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