Pro Hamm: rumänische Arbeiter dezentral unterbringen

HERRINGEN - Als Alternative zum auch von der Wählergruppe Pro Hamm befürworteten Abriss der Hochhäuser an der Waldenburger Straße könnten aus ihrer Sicht dort Studentenappartements entstehen. Aufs Schärfste wurde von Pro Hamm aber die „Stigmatisierung einer ganzen Volksgruppe“ verurteilt.

Dr. Cevdet Gürle: „In einer freiheitlich-demokratischen Gesellschaft darf es nicht sein, dass einzelne Volksgruppen pauschal diskriminiert werden.“ Der Zuzug von rumänischen Arbeitern in die Hochhäuser würde die soziale Lage in einem vorbelasteten Wohnquartier aber verschärfen.

Als Pro Hamm fordere man daher eine dezentrale Unterbringung der Personen, um so einer Gettobildung vorzubeugen und die Integration der

Lesen Sie auch:

Herringer Hochhäuser: Berlin soll Hamm helfen

Neubürger eher zu ermöglichen. Pro Hamm sehe insbesondere hier die Firma Westfleisch in der Pflicht, die angeworbenen Arbeitskräfte in enger Kooperation mit der Stadt Hamm durch integrative Maßnahmen zu unterstützen. „Die rumänischen Wanderarbeiter sind Menschen, die sich mit ihrer Hände Arbeit erhoffen in Deutschland ein besseres Leben aufzubauen“, sagte Gürle. -  WA

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf wa.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare