WA.de-Serie "Mut zu Hamm" (Teil 6)

Conny Kraft, Lippewelle: Sie hat in Hamm ihr Glück gefunden

+
Bei der Arbeit: Conny Kraft im Lippewelle-Studio des Hammer Medienhauses.

Hamm - Der Name Conny Kraft ist vermutlich einer der bekanntesten in Hamm. Die Hörfunkjournalistin arbeitet seit 1994 bei Radio Lippewelle und ist den Hörern dank häufiger Moderationspräsenz sehr vertraut. Ihren "Mut zu Hamm" hat sie nie bereut - im Gegenteil.

Muss sich Conny Kraft beruflich auch kritisch mit vielen Themen in der Stadt auseinandersetzen, ist die gebürtige Ostwestfälin

Die Serie: Neben Wegzügen kommen auch immer wieder Menschen bewusst von außerhalb nach Hamm, finden hier eine Wirkungsstätte – und bleiben dauerhaft. Manche von ihnen arbeiten in oder für die Öffentlichkeit und vertreten damit die Stadt mit ihrem Gesicht nach außen. Um solche Hammer geht es in unserer Serie „Mut zu Hamm“, die wir lose fortsetzen werden.

privat zu einer begeisterten Hammerin geworden. Im Gespräch mit WA.de verrät sie die Gründe dafür.

Woher stammen Sie?

Conny Kraft: In Gütersloh geboren, in Rheda-Wiedenbrück aufgewachsen und zur Schule gegangen und in Münster habe ich studiert.

Wo und wann haben Sie vor Hamm beruflich Ihre Erfahrungen gemacht?

Kraft: Während des Studiums hatte ich diverse Nebenjobs. Aber meinen Traumjob habe ich dann beim Radio gefunden. Los ging’s bei Radio Gütersloh 1992, zwei Jahre später bin ich schon nach Hamm gekommen.

Seit wann sind Sie in Hamm in diesem Job aktiv?

Kraft: 1994 habe ich in Hamm mein Volontariat begonnen, damals noch mit Bandmaschinen im Studio. Das hat sich sehr verändert

Warum sind Sie einst nach Hamm gekommen?

Kraft: Nach Abschluss des Volontariats hat man mir eine Stelle als Redakteurin angeboten, weil ich die Kollegen und die Stadt inzwischen sehr lieb gewonnen hatte, habe ich gerne angenommen.

Haben Sie in dieser Zeit mal mit Wegzuggedanken gespielt? 

Kraft: Nein. Absolut nicht. Ich habe mich direkt sehr wohl in Hamm gefühlt, und mein Job macht mir auch noch so viel Spaß wie am ersten Tag.

Warum sind Sie bis heute geblieben? 

Kraft: Die Arbeit beim Radio ist mein absoluter Traumjob. Und ... Ich habe meinen Mann und viele wunderbare Freunde gefunden. Außerdem lebe ich wirklich gerne hier. Ich habe Stadt und Natur ganz nah beieinander.

Welchen Eindruck haben Sie von den Menschen in Hamm – auch und besonders im Vergleich zu vorherigen Wirkungsorten?

Kraft: Ich finde die Menschen hier sehr offen. Ich mag die direkte Ruhrpottart supergerne. Ich finde es allerdings schade, dass Menschen, die hier geboren sind, ihre Stadt oft nicht so positiv sehen, wie ich als Zugezogene.

Was lief beziehungsweise läuft gut, aus beruflicher Sicht?

Kraft: Der Job macht einfach Spaß, und ich habe das Glück in einem tollen Team zu arbeiten, mit einem tollen Mix aus „alten Hasen“ und sehr talentierten jungen Leuten.

Was ist verbesserungswürdig, aus beruflicher Sicht, und was müsste sich dafür gegebenenfalls ändern?

Kraft: Ganz ehrlich. Mir fällt nichts ein!

Mehr "Mut zu Hamm":

Kneipenwirt Karsten Plaß (48): "Hört auf mit dem Rumgejammere!" (1)

Pfarrer Bernd Mönkebüscher (52): "Erlebe die Stadt sehr offen" (2)

HSHL-Professor Olaf Goebel: Leute sind hilfsbereit und unkompliziert (3)

Büchereichef Jens Boyer (45): Hamm statt London - warum eigentlich nicht?! (4)

Warhammer-Filialist Eric Lendeckel (26): Hamm ist zu schön für Trübsinn (5)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf wa.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare