Hammer Stadtverwaltung will Anreize schaffen

Auch Pitbull und Co.: Ein Jahr Steuerfreiheit für Tierasyl-Hunde

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Auch für "gefährliche Hunde" wie Pitbull Terrier soll die Regelung gelten.

Hamm - Hundefreunde, die sich für einen Hund aus dem städtischen Tierasyl entscheiden, werden künftig von der Stadt belohnt.

Nach einem Vorschlag der Stadtverwaltung sollen diese Halter im ersten Jahr von der Zahlung der Hundesteuer ganz befreit werden. Damit will die Verwaltung einen Anreiz zur Aufnahme von Tierasylhunden in den eigenen Haushalt schaffen. Der Rat soll am 6. März entsprechend die Hundesteuersatzung ändern.

Handelt es sich um den einzigen Hund, den ein Halter auf diesem Wege erwirbt, spart er einmalig 90 Euro Steuern. Hat der Halter aber bereits einen Hund, werden für den zweiten Hund 124 Euro fällig, die ebenfalls einmalig erlassen werden. Ab dem dritten Hund spart der Halter einmalig 144 Euro.

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Die Befreiung von der Hundesteuer soll auch für sogenannte gefährliche Hunde gelten. Für sie wird eine besonders hohe Steuer von 696 Euro pro Jahr verlangt. Hat jemand bereits einen gefährlichen Hund, wird ab dem zweiten gefährlichen Hund eine noch höhere Steuer in Höhe von 864 Euro erhoben. Auch auf diese Einnahme würde die Stadt einmalig für ein Jahr verzichten, heißt es in der Ratsvorlage.

Das Hammer Tierasyl am Tierpark.

Die Steuerermäßigung geht auf einen Ratsbeschluss zurück, den Piraten-Ratsherr Martin Kesztyüs in der Dezember-Sitzung erwirken konnte.

Gefährliche Hunde:

Gefährliche Hunde sind Pitbull Terrier, American Staffordshire Terrier, Staffordshire Bullterrier, Bullterrier, Alano, American Bulldog, Bullmastiff, Mastiff, Mastino Espanol, Mastino Napoletano, Fila Brasilero, Dogo arentino, Rottweiler, Tosa Inu und deren Kreuzungen untereinander sowie mit anderen Hunden.

 

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