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Vorarbeiten für Alleenradweg auf ehemaliger Bahntrasse beginnen

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Ein Strich in der Landschaft: Auf dem etwa 2,3 Kilometer langen Abschnitt der ehemaligen Bahntrasse sollen heute die Rodungsarbeiten für den Radweg beginnen – unten im Bild die B63. ▪
Ein Strich in der Landschaft: Auf dem etwa 2,3 Kilometer langen Abschnitt der ehemaligen Bahntrasse sollen heute die Rodungsarbeiten für den Radweg beginnen – unten im Bild die B63. ▪ © Blossey

RHYNERN ▪ Die Trasse ist, wie berichtet, gesichtet. Jetzt geht's ans Freischneiden. Die Vorarbeiten für den Weiterbau des Radwegs auf der ehemaligen Bahntrasse an der südlichen Stadtgrenze sollen heute beginnen.

„Wir fangen mit den Rodungsarbeiten am Donnerstagvormittag an“, erklärt Stadtsprecher Christian Strasen. Vom derzeitigen Ausbauende an der Ortsgrenze zu Flierich soll der Radweg auf Hammer Gebiet auf 6,8 Kilometern weitergeführt werden und künftig bis nach Welver führen. Während der Abschnitt östlich der Werler Straße (B 63) weitgehend über vorhandene Wirtschaftswege verläuft, wird für den westlichen, etwa 2,3 Kilometer lange Teil die alte Bahntrasse genutzt. Die Natur hat sie im Laufe der Jahrzehnte zurückerobert. Ein Freischneiden beziehungsweise das Roden ist daher vor allem bei Umweltverbänden und bei der Jägerschaft umstritten.

Dass die Vorarbeiten vor der Vorstellung eines Ausbauplans in der Bezirksvertretung Rhynern erfolgen sollen, sorgt bei den Grünen für Verärgerung. „Das geht so nicht, dass die Verwaltung so vorgeht“, meint Ulrich Kroker, Vorsitzender der Grünen-Bezirksfraktion. „Es hieß, die politischen Gremien werden im Rahmen der Ausbauplanung informiert.“ Daher geht er davon aus, dass die Kommunalpolitiker noch vor dem Beginn irgendwelcher Arbeiten in die Planung einbezogen werden.

Die erste Sitzung der Bezirksvertretung in diesem Jahr findet allerdings erst am 1. März statt – zu spät für die Vorarbeiten. „Wir müssen jetzt anfangen“, sagt Stadtsprecher Christian Strasen und verweist auf die bald beginnenden Schutzzeiten für brütende Vögel und andere Tiere. Ohne Ausnahmegenehmigung dürfen nur bis Ende Februar noch Bäume gefällt und Sträucher geschnitten werden. Wird der Zeitraum nicht genutzt, könnte der Ausbau des Radweges erst in einem Jahr beginnen.

Die Detailplanungen zum Alleenradweg wurden zwar bislang nicht in der Bezirksvertretung vorgestellt, liegen aber seit Anfang der Woche bis zum 27. Februar im Bürgeramt Rhynern und im Technischen Rathaus, Tiefbau- und Grünflächenamt, aus. ▪ ha

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