Schlünder Rechtsanwälte vertreten vor allem Unternehmen und Versicherungen

Von Hamm aus deutschlandweit im Einsatz

Schlünder Rechtsanwälte
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Schlünder Rechtsanwälte

Aus einem Parkplatz ist an der Bismarckstraße 16 jetzt eine repräsentative, gute Adresse geworden. Mit Schlünder Rechtsanwälte ist im Dezember eine etablierte Kanzlei in den Neubau gezogen, die sich mit dem Bezug dieses Objektes zugleich für den Standort Hamm entschieden hat.

In dem Neubau mit 2 000 Quadratmetern Nutzfläche finden nicht nur die über 60 Mitarbeiter Platz, es wurde auch an das künftige personelle Wachstum der Kanzlei gedacht. Auch wenn jetzt alle Anwälte und Mitarbeiter unter einem Dach sitzen können, sind gerade die Anwälte bundesweit unterwegs und nutzen dazu die Deutsche Bahn – der etwa siebenminütige Fußweg zum Bahnhof war deswegen ein wichtiges Kriterium.

Gleichzeitig erlaubte die bauliche Neuausrichtung, sich in Sachen moderner Kommunikationstechnik auf den neuesten Stand zu bringen. So lässt es die Gesetzeslage auch im Bereich des Zivilrechtes zu, dass Prozesse per Videokonferenz geführt werden dürfen. Und das Instrument der Videokonferenz kann sowohl intern als auch in der Zusammenarbeit mit den Klienten eingesetzt werden. Entsprechend prägen große Bildschirme die verschiedenen Besprechungsräume.

Die Entscheidung für die Bismarckstraße trafen die neun Partneranwälte, die die Kanzlei führen, einvernehmlich. Davor war gut fünf Jahre lang nach einer sinnvollen Lösung für die wachsende Kanzlei gesucht worden, die zwar ihren Hauptsitz an der Marker Allee 1a hatte, aber aus Raumgründen mit „Nebenstellen“ arbeiten musste.

Gebäude Schlünder Rechtsanwälte

Gegründet wurde die erfolgreiche Kanzlei im Jahr 1969 von ihrem Namensgeber Dr. Berthold Schlünder, der 2001 in den verdienten Ruhestand ging. Inzwischen handelt es sich bei Schlünder Rechtsanwälte um eine Partnerschaftsgesellschaft; jeder der Partner ist einzelvertretungsberechtigt.

Die Partner sind die Rechtsanwälte Bernhard Gurges, Dr. Andreas Müller, Johannes Deppenkemper, Dr. Ingo Schmidt, Dr. Harald Scholz, Norbert Elfert, Dr. Alexander Fritze, Axel Boesenberg und Dr. Michael Kunzmann. Insgesamt sind 20 Anwälte für die Mandanten tätig.

Seit über 50 Jahren vertreten Schlünder Rechtsanwälte in zivilrechtlichen Auseinandersetzungen überwiegend Versicherer und Unternehmen. Geprägt hat sie die Nähe zum Oberlandesgericht Hamm, an dem sie jahrzehntelang als dort singular zugelassene Kanzlei Berufungsverfahren geführt hat.

Schlünder Rechtsanwälte sind deutschlandweit schwerpunktmäßig in den Bereichen des Haftungsrechts, im zivilen Baurecht und im Versicherungsrecht tätig. Umfassende Expertise auf allen Gebieten des Zivilrechts sowie moderne Dienstleistung, fachliche Spezialisierung und langjährige Erfahrung bilden das Fundament der Arbeit.

Von Hamm aus deutschlandweit im Einsatz

Schlünder Rechtsanwälte
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Schlünder Rechtsanwälte
Schlünder Rechtsanwälte
Von Hamm aus deutschlandweit im Einsatz

Für die Zusammenarbeit mit der Bauherrin und dem Architekturbüro wurde ein dreiköpfiges Gremium aus Partnern gebildet, bestehend aus Norbert Elfert, Johannes Deppenkemper und Dr. Ingo Schmidt. Die Letztgenannten sind dabei quasi vom Fach. Denn zu den Kernbereichen der Sozietät zählt das private Bau- und Architektenrecht. Ein wesentlicher Schwerpunkt der Anwaltstätigkeit ist dabei die Vertretung von Unternehmen, Architekten und Ingenieuren.

Laut Johannes Deppenkemper ist das Baurecht die erste von drei großen Säulen von Schlünder Rechtsanwälte. Die zweite ist seit Jahrzehnten die Wahrnehmung der Interessen von Freiberuflern, etwa wenn diese durch ihre Mandanten oder Klienten für Folgen ihrer Tätigkeit haftbar gemacht werden. Vertreten werden durch die Kanzlei Freie Berufe wie etwa Ärzte, Makler oder auch Anwälte.

Die dritte Säule ist das Allgemeine Haftpflichtrecht. Die Wahrnehmung von Mandanteninteressen in Schadensersatzfällen stellt einen wesentlichen Schwerpunkt der Kanzlei Schlünder Rechtsanwälte dar, wobei die Sozietät überwiegend für Versicherungen tätig ist. Sie bearbeitet außergerichtlich wie gerichtlich Mandate aus den Bereichen der Betriebs- und Berufshaftpflicht, der Verkehrssicherungspflicht, der Produkthaftung, der Privathaftpflicht und der Kfz-Haftung.

Gerade in diesen Bereichen zeigt sich nach Ansicht von Johannes Deppenkemper und Dr. Ingo Schmidt der Vorteil einer gut aufgestellten Sozietät im Vergleich zu einer kleinen Kanzlei: Jeder der Fachanwälte kann auf die Expertise weiterer Spezialisten im Hause zurückgreifen – und das von jetzt an am neuen Standort und unter einem Dach.

Das Interview

Schlünder Rechtsanwälte: Seit einem halben Jahrhundert zuverlässige Partner in zivilrechtlichen Angelegenheiten

Engagement – Leidenschaft – Vertrauen

Die Partner der Sozietät Schlünder Rechtsanwälte hatten aus ihren Reihen Baubetreuer für das Büroprojekt an der Bismarckstraße ausgewählt. Zu ihnen gehört auch Dr. Ingo Schmidt. Der Fachanwalt für Bau- und Architektenrecht ist seit 1997 als Rechtsanwalt bei Schlünder Rechtsanwälte tätig. Im Interview erläutert er die Motive für den Umzug.

Schlünder Rechtsanwälte – wer steht hinter dem Namen?
Dr. Ingo Schmidt: „Wir sind eine mittelständische Anwaltskanzlei mit mittlerweile 20 Berufsträgern. Schwerpunktmäßig vertreten wir Unternehmen und Versicherer in zivilrechtlichen Streitigkeiten — und zwar deutschlandweit. Zu unseren Kernkompetenzen gehören das Bau- und Architektenrecht, das allgemeine Haftungsrecht und die Vermögensschadenshaftpflicht. Alles andere können wir natürlich auch.“
Was sind Ihre Leitmotive?
„Engagement – Leidenschaft – Vertrauen. Diese Leitmotive stehen nicht nur für den Umgang mit unseren Mandanten, sondern sind auch Fundament unserer Kanzlei.“
Und wie lange gibt es Schlünder Rechtsanwälte?
„Uns gibt es seit mehr als 50 Jahren. Geprägt hat uns die Nähe zum Oberlandesgericht Hamm, an dem wir jahrzehntelang als dort singular zugelassene Anwaltskanzlei Berufungsverfahren geführt haben. Deshalb gehört die Prozessführung seit jeher zu unseren besonderen Fähigkeiten.“
Warum wurde der Umzug an die Bismarckstraße nötig?
„Unsere Kanzlei wächst. Wir sind inzwischen mehr als 60 Leute. Nachdem wir im Laufe der letzten Jahre sukzessive zusätzliche Büroflächen außerhalb unseres Hauptsitzes an der Marker Allee anmieten mussten, war nun das Ende der Fahnenstange erreicht. Wir platzten aus allen Nähten. Deshalb haben wir uns nach einem neuen Standort umgesehen, um alle Mitarbeiter wieder unter ein Dach zu bringen.“
Warum haben Sie sich für den Verbleib in Hamm entschieden?
„Der Standort Hamm stand anfänglich durchaus zur Disposition. So haben wir erwogen, nach Münster zu ziehen oder dort eine Zweigniederlassung einzurichten, wie es bekanntlich andere größere Anwaltspraxen aus Hamm getan haben. So ist auch uns nicht verborgen geblieben, dass junge Anwältinnen und Anwälte, die ins Berufsleben starten, lieber in Münster, Düsseldorf oder Hamburg arbeiten als in Hamm. Gute Juristen werden derzeit überall gesucht, gerade von der Justiz und von Großkanzleien, die den Markt geradezu leer zu fegen scheinen.“
Wie reagieren Sie darauf?
„Es ist unsere Aufgabe, qualifizierte Berufseinsteiger für uns zu gewinnen und von den Vorteilen einer mittelständischen Kanzlei zu überzeugen: mit interessanten Mandaten, echten Karrierechancen und einer ausgewogenen Work-Life-Balance. Die Stadt Hamm ist besser als ihr Ruf und hat – nicht zuletzt durch die Hochschule – Entwicklungspotenzial. Sie ist auch verkehrstechnisch hervorragend gelegen. Davon müssen wir Bewerber überzeugen.“
Wie ist die Entscheidung für die Bismarckstraße gefallen?
„Die Suche nach geeigneten Flächen in Hamm war nicht ganz einfach. Es gab kaum Objekte, die unseren Bedarf von etwa 2000 Quadratmetern abdecken konnten. Wichtig war für uns Bahnhofsnähe, da wir aufgrund unserer bundesweiten Tätigkeit sehr viel mit der Deutschen Bahn fahren. Letztlich sind wir froh darüber, mit Herrn Dr. Ippen und der Ippen-Stiftung verlässliche Partner gefunden zu haben, die mit uns eine neues, modernes und attraktives Bürogebäude an der Bismarckstraße realisiert haben.“
Wohnen eigentlich alle Ihre Mitarbeiter in Hamm?
„Nein. Ein Teil der bei uns tätigen Anwälte wohnt nicht in Hamm, sondern pendelt täglich, zum Beispiel von Münster, Bochum oder Lippstadt aus. Das funktioniert.“

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