Viele Hammer Sportvereine dürfen auf Zuschuss hoffen

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Schimmel in den Duschräumen, undichte Dächer, etliche Hindernisse für Rollstuhlfahrer – in viele Hammer Sportstätten hat sich in den vergangenen Jahren ein erheblicher Investitionsstau ergeben.

Hamm – Für die kostspieligen Renovierungen und Umbaumaßnahmen fehlt das Geld. Um den Sportvereinen diesbezüglich unter die Arme zu greifen, hat das Land NRW das Programm „Moderne Sportstätte 2022“ ins Leben gerufen. 2,4 Millionen Euro aus diesem Topf sollen in Hamm ankommen. Jetzt steht fest: 17 Vereine dürfen auf diese Finanzspritze für ihre Vorhaben hoffen.

Ein Gremium des Stadtsportbundes hatte die Vorschläge „akribisch angesehen“, wie die 1. Vorsitzende des Stadtsportbundes, Angelika Schulze, erklärt. Insgesamt seien 38 Anträge eingegangen. Der Stadtsportbund unterstützt die Staatskanzlei quasi als Insider vor Ort, ob alle Kriterien erfüllt sind.

Das Geld wird nicht für jedes x-beliebige Projekt ausgegeben. Daher hatte das Land einen Kriterienkatalog vorgegeben. Unter anderem sollen nur vereinseigene Anlagen oder Sportstätten, für die noch mindestens ein zehn Jahre andauernder Pachtvertrag mit der Kommune vorliegt, unterstützt werden.

Vor der Auszahlung die Einreichung

Welche 17 Vereine auf Geld hoffen dürfen, wollte Schulze noch nicht sagen, weil die Auswahl des Stadtsportbundes keine Garantie für die Durchführung und Bezuschussung der Maßnahmen sei. Die Staatskanzlei habe das letzte Wort.

Die Vereine müssen nun direkt dort ihre Anträge einreichen. Bekommen sie grünes Licht, gibt es 50 Prozent der Projektkosten aus dem Sondertopf des Landes. Bis 2022 muss das Projekt umgesetzt sein.

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