Strecke Bielefeld - Hamm

Schon wieder! Mann mit etlichen wohl geklauten Videospielen im Zug erwischt

Die Polizei bezweifelt, dass der aufgegriffene 38-Jährige ein leidenschaftlicher Zocker ist.
+
Die Polizei bezweifelt, dass der aufgegriffene 38-Jährige ein leidenschaftlicher Zocker ist.

Nur eineinhalb Wochen, nachdem ein Georgier in einem Zug von der Polizei mit über 100 sehr wahrscheinlich geklauten Videospielen erwischt wurde, ist der Mann wegen eines ganz ähnlichen Falls aufgefallen.

Hamm - Ein Déjà-vu erlebte demnach eine Streife der Bundespolizei am Montagnachmittag in einem Regionalexpress von Bielefeld nach Hamm. Im Rahmen einer Zugstreife erkannten die Einsatzkräfte einen 38-jährigen Georgier, der bereits vor einigen Tagen bei einer Zugfahrt von Bielefeld nach Hamm - also auf exakt der gleichen Strecke - polizeilich in Erscheinung getreten war.

Georgier und Komplize schon einmal auffällig geworden

Zusammen mit einem Begleiter hatte der Mann am 21. April vermeintliches Diebesgut in Form von 133 originalverpackten Konsolenspiele in zwei Rucksäcken dabei. Die Bundespolizisten stellten damals alle Spiele sicher und leiteten ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Bandendiebstahls gegen die beiden Männer ein. Der Wert der Spiele wurde von der Polizei damals auf über 4.000 Euro taxiert.

Bei der Zugfahrt am Montag war der Georgier erneut mit einem prallgefüllten Rucksack mit diesmal 41 originalverpackten Konsolenspiele unterwegs. Von seinem Komplizen fehlte allerdings bei diesem Vorfall jede Spur. Wie bereits am 21. April konnte der Mann nach Angaben der Bundespolizei keinen Eigentumsnachweis für die Videospiele vorlegen und schwieg zu Fragen nach der Herkunft der Spiele.

Mann vorläufig festgenommen

Die Einsatzkräfte stellten die Spiele im Wert von 1.315 Euro sicher und nahmen den mittlerweile in Herford lebenden Mann vorläufig fest. Nach Rücksprache mit der zuständigen Kriminalwache des Polizeipräsidiums Hamm übernahm diese die weitere Sachbearbeitung und den Festgenommenen.

Woher die Spiele stammen, die im April und am Montag beschlagnahmt wurden, ist noch unklar. Ermittlungsergebnisse gibt es dazu bislang keine.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf wa.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare