Verzögerung

Baustart für Erweiterung der Barbara-Klinik noch vor Sommerferien  

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Noch ist es ein Feld: Auf dem Gelände zwischen dem bestehenden Parkplatz und der Vogelstraße entsteht ein neuer Parkplatz der Barbara-Klinik.

Heessen – Schon bald sollen die ersten Anzeichen für die geplante Erweiterung der St.-Barbara-Klinik sichtbar werden. Die Bauarbeiten für den zusätzlichen Parkplatz werden beginnen. „Wir können jetzt loslegen“, sagte Geschäftsführer Frank Lohmann. Zugleich gab der Noch-Geschäftsführer bekannt, dass es zu Verzögerungen gekommen ist.

Die letzte Hürde für den Beginn der Arbeiten auf dem Gelände des Parkplatzes sei genommen, der Kampfmittelräumdienst sei bereits vor Ostern auf dem Grundstück gewesen. Auch die Gespräche mit dem Eigentümer, Benedikt und Berthold Vogel, seien sehr positiv verlaufen. Fest steht: Noch vor den Sommerferien soll es mit den Arbeiten losgehen. 

Die Planung der Parkplätze ist für die Heessener wichtig. Erst in der September-Sitzung der Bezirksvertretung wurde der Parkplatzausbau um zusätzliche 180 Stellplätze viel diskutiert. Klinikgeschäftsführer Lohmann hatte erklärt, die Bauordnung sehe nur 50 zusätzliche Parkplätze vor, laut Prognose würden insgesamt 139 zusätzliche Parkplätze benötigt. Kritisch wurde der Parkplatzausbau von den Bezirksvertretern dennoch gesehen.

Weiterhin ist mit Fremdparkern zu rechnen 

Carsten Gniot vom Stadtplanungsamt dagegen sagte, es werde nicht so sein, dass es im Heessener Dorf durch die neue und größere Parkfläche an der Klinik keine Fremdparker mehr geben werde. Er versicherte, dass sich die Parksituation „gegenüber heute nicht verschlechtern wird“. 

Gutachter prüfen Planung 

Wie Lohmann berichtete, geht es auch mit der auch die Planung des neuen Gebäudes große Fortschritte. Derzeit werde sie von externen Gutachtern überprüft. Der Prozess stehe kurz vor dem Abschluss. Auf dieser Grundlage fertigten die Fachplaner dann den Bauantrag an. „Das ist sehr aufwendig“, so Lohmann. Eingereicht ist der Antrag noch nicht. Das soll sich aber ändern, im Herbst, spätestens Ende des Jahres soll er bei der Verwaltung eingehen.

Pläne geändert

Hoffmann erläuterte auch, warum es zu einer Verzögerung der Planung kam. Die Zusammenlegung des St.-Josef-Krankenhauses und der St.-Barbara-Klinik unter dem Motto „Wir werden EINS“, wurde vom Träger, St.-Franziskus-Stiftung, Anfang 2017 offiziell verkündet. Damals sei noch nicht klar gewesen, dass man eine hämatologisch-onkologische Abteilung mit den dazugehörigen Betten an der Klinik einrichten werde.

Sie wurde erst im April 2018 eröffnet und zunächst im St.-Josef-Krankenhaus untergebracht, weil in der St.-Barbara-Klinik – noch – nicht die räumlichen Kapazitäten zur Verfügung stehen. Und die neue Abteilung habe die Planungen natürlich verändert. Ursprünglich sei man davon ausgegangen, dass kein zusätzlicher Raum für Betten geschaffen werden müsse. Dennoch sei der Umzug weiterhin für Ende 2021 vorgesehen, so Lohmann. 

Der bislang bekannt gegebene Planungsstand sah vor, dass ... 

... in einem Neubau ein Funktionstrakt mit Zentral-OP, Urologie, Handchirurgie, Technik und Logistik untergebracht werden

... in einem Anbau das Bettenhaus für Endoskopie, Pflegestationen, Technik und Lager Platz haben 

... im Bestand die Intensivstation erweitert wird.

Die Hämato-Onkologie werde voraussichtlich in die vorhandenen Bereiche der St.-Barbara-Klinik integriert, hieß es im September vergangenen Jahres. Dafür seien Umbaumaßnahmen erforderlich. Jetzt müssen wohl auch Betten für diese Abteilung her.

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